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[Rezension] Servus heißt vergiss mich nicht von Angelika Schwarzhuber | Produktplatzierung

16. Oktober 2017
Rezension Servus heißt vergiss mich nicht Angelika Schwarzhuber

Bereits Anfang des Jahres habe ich ein Buch von Angelika Schwarzhuber gelesen. „Liebesschmarrn und Erdbeerblues“ hat mich sehr positiv überrascht, sodass ich noch weitere Bücher der Autorin lesen wollte. „Servus heißt vergiss mich nicht“ hat für mich gerade perfekt zur Jahreszeit gepasst. Es schreit geradezu nach Oktober(fest). Das Oktoberfest spielt tatsächlich auch eine große Rolle in dem Buch, was mich auch als nicht Münchnerin in eine tolle Stimmung gebracht hat. Tatsächlich konnte mich „Servus heißt vergiss mich nicht“ wirklich sehr begeistern! Eine tolle Geschichte, die aus zwei Zeiten erzählt wird. Ich persönlich liebe ja solche Geschichten!

[Rezension] Servus heißt vergiss mich nicht von Angelika Schwarzhuber | Produktplatzierung
   Verlag: blanvalet
   Seiten: 448
   Genre: Roman
   ISBN: 978-3-7341-0238-7
   Preis: 9,99€ 
   Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Daniela hat eine Geschenke-Agentur, die sich mit dem perfekten Geschenk für die Lieben der Auftraggeber beschäftigt. Normalerweise sind es eher kleinere Geschenke, doch mit ihrem neusten Auftrag steht Daniela vor größeren Herausforderungen. Ein Mann aus aus der USA möchte seiner todkranken Frau einen letzten großen Wunsch erfüllen: ein Oktoberfest in Sacramento. Doch dieser Auftrag ist nicht ihre einzige Sorge. Sie lebt mit ihrem kleinen Sohn Benny und ihrem Bruder Adrian in einer Wohnung. Mit den Männern will es bei ihr nicht so richtig laufen, obwohl sie den einen oder anderen schon nicht schlecht findet. Doch sie will keinen Mann, der sich nicht auch auf Benny und ihre Familie einlassen will. Das macht die Wahl des richtigen Partners sehr schwer.

Emilie kommt gebürtig aus München, doch ihre große Liebe hat sie in die USA gezogen. Dafür musste sie einen großen Verlust hinnehmen, denn ihre Familie und das Leben, das sie kannte, musste sie dafür zurücklassen. Emilie ist 18 Jahre alt, als sie nach dem zweiten Weltkrieg in die USA verschwindet. Ihre Geschichte nimmt den kleineren Part des Buches ein und wird mit kursiver Schrift deutlich gekennzeichnet. Mir hat dieser Blick in die Vergangenheit sehr gut gefallen. Ich habe mich regelrecht gefreut zu erfahren, wie das Leben der jungen Emilie weiter verlaufen ist.

Anfangs konnte ich gar nicht so richtig einschätzen worauf die Geschichte hinauslaufen soll. Auf den ersten paar Seiten hat mich der Zusammenhang von Emilie und Daniela noch etwas verwirrt. Es sind einfach zwei sehr getrennte Geschichten. Trotzdem konnte man jeder Geschichte folgen. Nach den ersten 100 Seiten hatte mich das Buch dann komplett in seinen Bann gezogen. Daniela ist mir als Charakter richtig ans Herz gewachsen! Sie ist selbstständig, liebevoll und vor allem engagiert. Auch wenn sie (natürlich) an der einen oder anderen Stelle schon mal auf dem Schlauch stand, hat das für mich wunderbar zusammen gepasst. Insgesamt passte für mich in diesem Buch einfach alles. Die Geschichte an sich war einfach rund und perfekt durchdacht. Am schönsten jedoch fand ich die Stimmungen, die dieses Buch vermittelt hat. Ob Stress, Verzweiflung oder Liebe, es war alles sehr authentisch. Ich konnte mich in jede Situation einfühlen und habe mit Daniela die Augen verdreht und gelächelt. Für mich ist „Servus heißt vergiss mich nicht“ wirklich eine wunderschöne Geschichte, die ich jedem ans Herz legen kann!

fünf Lesezeichen

Vielen Dank an den blanvalet-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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