4 Lesezeichen | Thriller & Krimis

[Rezension] Invisible von Ursula Poznanski & Arno Strobel

23. April 2018
[Rezension] Invisible von Ursula Poznanski & Arno Strobel

Der neue Thriller „Invisible“ aus der Feder von Ursula Poznanski und Arno Strobel ist bereits das dritte gemeinsame Buch der beiden Autoren. Schon „Fremd“ und „Anonym“ konnten mich im Vorfeld begeistern. Auch wenn diese beiden Bücher unabhängig voneinander sind, begegnen uns in „Invisible“ die Ermittler Nina und Daniel aus „Anonym“ wieder. Die Geschichte jedoch könnte unterschiedlicher nicht sein. Der Klappentext ließ auf eine spannende Geschichte schließen und auch der Grundgedanke des Buches hat mir sehr gefallen.  Warum der letzte Funke trotzdem nicht übergesprungen ist, könnt ihr hier nachlesen.

[Rezension] Invisible von Ursula Poznanski & Arno Strobel
   Verlag: Wunderlich
   Seiten: 368
   Genre: Thriller
   ISBN:  978-3-8052-0015-8
   Preis: 14,99€ 
   Coverrechte liegen beim genannten Verlag

 

Ein mysteriöser Mord in Hamburg beschäftigt die Ermittler Buchholz und Salomon. Ein anerkannter Mediziner ersticht mitten in einer OP einen Patienten und das vor einem ganzen Team voller Zeugen. Er versucht auch nicht zu flüchten oder seine Tat zu bestreiten, doch er sieht sich mehr als Opfer denn als Mörder. Das Geständnis des Arztes gibt dabei mehr Rätsel auf als es Lösungen bietet. Doch dieser Mord ist nicht der einzige mysteriöse Vorfall. Schnell wird dem Team klar, dass hinter dem rätselhaften Mord mehr stecken muss.

Als Leser hat man in „Invisible“ viele Möglichkeiten die Ermittler bei ihrer Arbeit zu begleiten. Auch im Umfeld des Mörders gibt es jede Menge mögliche Strippenzieher, die Ursache für die mysteriösen Morde sein können. Denn eins steht fest: im Hintergrund der Ermittlungen spielt jemand ein ganz perfides Spiel! Das Geheimnisvolle und Mysteriöse macht die Geschichte natürlich unheimlich spannend. Allerdings gab es den einen oder anderen Punkt, der mich nicht so recht überzeugen konnte. Zunächst kam mir das Strippenziehen sehr unnatürlich und sehr an den Haaren herbeigezogen vor. Auch wenn das Motiv vielleicht nachvollziehbar ist, war es die Umsetzung und Auflösung für mich nicht. Das Ganze hat sehr vorhersehbare Kreise gezogen, die mich schon früh in der Geschichte gestört haben.

Eine große Überraschung hielt das Buch daher nicht bereit. Auch das private Leben der Ermittler war zwar interessant, aber an vielen Stellen für mich ziemlich anstrengend. Hier lag mir vor allen Dingen die Offensichtlichkeit schwer im Magen. Nichtsdestotrotz hatte „Invisible“ viele tolle Momente und ließ sich schnell und flüssig weglesen. Die Sprache ist schlicht und leicht zu lesen und auch das Cover wunderschön. Tatsächlich hielt das letzte Kapitel für mich nochmal ein besonderes Leckerli bereit, denn das hat mir wirklich Gänsehaut beschert. Davon hätte ich gerne mehr schon während der eigentlichen Geschichte gehabt! Trotzdem ist auch „Invisible“ wieder ein solider Thriller, den man gerne weiterempfiehlt!
vier Lesezeichen

Vielen Dank an den Wunderlich-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Das könnte dir auch gefallen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Es freut mich, dass du kommentieren möchtest. Bitte denke daran, dass deine Eingaben gemäß der Datenschutzerklärung verarbeitet werden.