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[Rezension] Die Zahlen der Toten von Linda Castillo

11. November 2017
Rezension Die Zahlen der Toten Linda Castillo

Mit „Die Zahlen der Toten“ hatte ich meine Schwierigkeiten. Das Buch klang unglaublich spannend! Gerade, dass die Kultur der Amischen hier eine Rolle spielt, hat mich total interessiert, aber irgendwie bin ich mit dem Buch nicht warm geworden. Schon im Sommer habe ich das Buch angefangen, habe es dann versucht als Hörbuch weiter zu hören und letztendlich eine mehrmonatige Pause gemacht. Nun habe ich das Buch von vorne begonnen und endlich hatte es auch bei mir gefunkt! Scheinbar war es damals einfach nicht die richtige Zeit für mich und das Buch. Nun wo ich das Buch beendet habe, bin ich wirklich froh, diese spannende und fesselnde Geschichte erfahren zu haben und freue mich auf den Rest der Reihe! „Die Zahlen der Toten“ kann ich zum Beispiel für Fans von Tess Gerritsen weiterempfehlen!

[Rezension] Die Zahlen der Toten von Linda Castillo
   Verlag: Fischer Verlage
   Seiten: 432
   Genre: Thriller
   ISBN: 978-3-596-18440-8
   Preis: 9,99€ 
   Coverrechte liegen beim genannten Verlag

 

Kate Burgholder ist Polizeichefin in Painters Mill. Painters Mill ist vor allem deshalb besonders, weil ein großer Teil der Bevölkerung zu der Amischen-Gemeinde gehört. Kate kennt sich mit den Eigenheiten der Amischen sehr gut aus, da sie selbst bis zu ihrer Jugend in dieser Gemeinde gelebt hat. Als Ausgestoßende ist sie in der Gemeinde nicht mehr gern gesehen, aber für die Polizei ist sie die perfekte Vermittlerin. Der neueste Fall, der die beiden Lebensweisen mit einander verbindet, ist der Fund einer Frauenleiche, die nackt und verstümmelt auf einer Weide gefunden wird. Doch als wäre das nicht grausam genug, lassen sich schnell Verbindungen zu einem alten Fall finden. Vor vielen Jahren trieb der Schlächter in dieser Gegend sein Unwesen. Das Besondere: alle seine Opfer hatten Zahlen in ihre Haut geritzt. Seit dem letzten Mord ist viel Zeit vergangen, doch auch die neueste Leiche hat eine Zahl, diese ist jedoch viel höher als die letzte. Für die Ermittler steht schnell fest, dass sie den Schlächter oder seinen Nachahmer aufhalten müssen, denn sonst wird es noch viele weitere Morde geben.

Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen, auch wenn es sehr schnell spannend und grausig wird. Scheinbar habe ich etwas gebraucht, um mich in den Gegebenheiten zurecht zu finden. Gerade der Aspekt der Amischen hat mich sehr interessiert an dieser Reihe. Dieser war auf jeden Fall gegeben, ich hätte mir aber noch viel Informationen gewünscht. Allerdings gibt es ja noch viele weitere Bücher in der Reihe, sodass dies sicherlich noch kommen wird.

Die Geschichte an sich enthielt wenig Überraschung. Der Fall und die Ermittlungen sind zwar spannend und gut geschrieben, trotzdem ist das Buch ein bisschen 0815. Die Ermittlerin, die selbst in ihrer Jugend ein schweres Trauma erlebt hat und ein bisschen Dreck am stecken hat. Der Frauen verstümmelnde Serienmörder und das – für jeden geübten Thriller-Leser – wenig überraschende Ende der Geschichte, sind leider ein bisschen Schema F. Trotzdem mochte ich Kate und ihre Kollegen und die Geschichte an sich. Zum Glück gab es mit den Amischen eine Besonderheit. Ich hatte auf jeden Fall ein paar schöne Stunden mit dem Buch und bin gespannt auf den nächsten Teil der Reihe!

vier Lesezeichen

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  1. Hallo Meiky,
    das mit den Amischen hört sich spannend an. Spannend klingt auch deine Meinung, dass das Ende für Fans des Genre nicht überraschend ist. Ich bin da total unbedarft, mich kann man so leicht überraschen :D.
    Liebe Grüße – Daniela

    1. Hallo Daniela 😀

      dann solltest du dir die Reihe unbedingt mal anschauen! Ich finde gerade so kulturelle Unterschiede immer total interessant und freue mich daher sehr noch mehr über die Amischen zu erfahren!

      Liebe Grüße
      Meiky

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