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[Rezension] Die Erbin von Simona Ahrnstedt

7. September 2016

[Rezension] Die Erbin von Simona Ahrnstedt


Autor: Simona Ahrnstedt

Titel: Die Erbin
Verlag: LYX
Seitenanzahl: 608
Genre: Roman
ISBN: 978-3-8025-9945-3
Preis: 14,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt

[Rezension] Die Erbin von Simona Ahrnstedt
Die Schwedin Natalia De la Grip ist eine der angesehensten Unternehmensberaterinnen Europas. Doch obwohl sie in die schwedische Oberschicht und eine Welt grenzenlosen Wohlstands hineingeboren wurde, musste sie sich diesen Erfolg hart erarbeiten. Ihr höchstes Ziel ist es, einen Platz im Aufsichtsrat des milliardenschweren Familienunternehmens Investum und somit auch endlich die Anerkennung ihres patriarchalischen Vaters zu gewinnen. Als Natalia aus heiterem Himmel von David Hammar – Schwedens jüngstem und erfolgreichstem Risikokapitalgeber – zum Lunch eingeladen wird, ist sie zwar misstrauisch, vor allem aber eins: neugierig. Sie lässt sich auf das Treffen ein und ist überrascht, wie überwältigend die Anziehungskraft zwischen ihr und David ist. Doch was sie nicht weiß: David hat noch eine Rechnung mit ihrer Familie offen. Und die letzte Schachfigur, die er bewegen muss, um diese zu begleichen, ist Natalia … (Quelle: Bastei Lübbe)

Meine Meinung

[Rezension] Die Erbin von Simona Ahrnstedt

Nachdem ich sehr viele gute Stimmen zu diesem Buch gehört habe, wollte ich diesen scheinbar besonderen New-Adult-Roman auch unbedingt lesen. Auch das wunderschöne Cover hat mich total angesprochen. Leider konnten meine Erwartungen an diese Geschichte aber überhaupt nicht erfüllt werden.

Natalia ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau mit traditionellem Familienhintergrund. Auch wenn sie sich auf dem Erbe ausruhen könnte, will sie sich in der Finanzwelt beweisen. Mir hat es gefallen, dass Natalia so eine selbstständige und starke Frau war. Doch als sie der äußerst attraktive und skrupellose Finanzguru David um seinen Finger wickelt, sind auch bei der toughen Natalie schnell Gefühle im Spiel. Leider ist aber Davids vorrangiges Anliegen die Rache an Natalias Familie, wobei auch sie ihre eigene Rolle spielen soll.

Mir hat eigentlich gut gefallen, dass es neben dem Liebesaspekt auch noch eine mehr oder wenige spannende Nebengeschichte gab. Leider hat sich die Geschichte dadurch aber auch ziemlich gezogen. Die vielen Szenen in der Finanzwelt haben mich leider eher gelangweilt und auch von dem großen Knall habe ich mir irgendwie mehr erwartet. Leider konnte mich auch das, was dieser Twist zwischen Natalia und David bewirkt hat, nicht überzeugen. Ich wünschte, einer dieser vielen Roman Bad Boys würde auch mal an dieser Rolle festhalten und nicht in den Händen der richtigen Frau zerfließen.
Ab der Hälfte des Buches war es, als würde man jeden x-beliebigen Liebesroman lesen. Es wurde wirklich jedes Klischee bedient. Leider hat das für mich die Geschichte völlig ruiniert. Vor allem das Ende war einfach zu viel des Guten. Manchmal ist ein bisschen weniger, einfach genug..

Der Schreibstil an sich war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Trotzdem gab es meiner Meinung nach sehr viele Längen, die durchaus hätten vermieden werden können. Die Geschichte wird vorrangig aus der Sicht von Natalia und David erzählt. Aber auch Natalias beste Freundin und ihre Geschwister haben einzelne Kapitel. Ein paar dieser Einschübe waren für mich überflüssig und haben nicht wirklich einen Mehrwert für die Geschichte geboten. Leider war die Geschichte für mich alles in allem wenig überzeugend und so gar nicht das, was ich mir vorgestellt hatte.

Fazit

[Rezension] Die Erbin von Simona Ahrnstedt
Dieses Buch hatte wirklich Ansätze, die es zu etwas Besonderem im Bereich der New Adult-Bücher hätte machen können. Leider wurde dieses Potential nicht genutzt, sondern mit Hilfe zahlloser Klischees begraben..
[Rezension] Die Erbin von Simona Ahrnstedt

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