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[Rezension] Der will doch nur spielen von Meg Cabot

26. September 2017
[Rezension] Der will doch nur spielen von Meg Cabot

Jeder, der auf der Suche nach einem leichten Roman ist, ist bei Meg Cabot immer richtig. Durch ihre Geschichten kann man einfach hindurch fliegen. Gerade ihre Reihe „Traummänner und andere Katastrophen“ ist für nebenbei perfekt geeignet. Wie ich euch schon bei meiner Rezension zu „Um die Ecke geküsst“ erzählt habe, bestehen die Bücher nur als E-Mail-Verkehr der Protagonisten. Hierdurch bekommt man eine wirklich vielseitige Sicht auf die Geschichte, aber die Seiten verfliegen dank der großzügigen Aufteilung der Seiten einfach nur. „Der will doch nur spielen“ ist nun der zweite von drei Teilen aus dieser Reihe. Zur Abwechslung gab es hier zwischen dem E-Mails auch noch Anrufbeantworter-Nachrichten und Tagebucheinträge. Wen das eher abschreckt, kann sich zum Beispiel „Gibt es ein Leben nach der Torte“ der Autorin ansehen. Die Geschichte ist eher ein Mix aus Chic-Lit und Krimi – auch sehr zu empfehlen. Leser von Gemma Burgess oder Sophie Kinsella werden auch mit Meg Cabot ihre Freude haben!

[Rezension] Der will doch nur spielen von Meg Cabot
   Verlag: blanvalet
   Seiten: 480
   Genre: Roman
   ISBN: 978-3-442-37567-7
   Preis: 8,99€ 
   Coverrechte liegen beim genannten Verlag

 

Nach der Trennung von ihrem Ex wohnt Kate erstmal auf der Couch ihrer besten Freundin Jen. Die Immobilienpreise in New York sind nicht gerade das, was Kate mit ihren kleinen Gehalt als Personalreferentin stemmen kann. Trotzdem muss sie so schnell wie möglich runter von Jens Couch, denn diese versucht gerade Schwanger zu werden und da ist ein Dauergast nicht unbedingt von Vorteil. Kate und Jen sind aber nicht nur Freundinnen, sondern auch Kolleginnen. Zusammen leiden sie bei der Arbeit unter Amy, ihrer Chefin, die sie heimlich die Schreckliche Büro-Tyrannin (kurz SBT) nennen. Doch als die SBT Kate zwingt eine sehr beliebte Mitarbeiterin zu entlassen, stellt sich Kates Leben erst recht auf den Kopf.

Mit Kate hatte ich tatsächlich das eine oder andere Mal richtig Mitleid. Die Welt scheint sich gegen sie verschworen zu haben. Da ist nicht nur die SBT, die sie unglaublich unter Druck setzt, sondern auch noch ihr Ex, der sie um alles in der Welt zurück haben möchte. Wie sie ihren Ex 10 Jahre lang ertragen hat, ist mir allerdings ein Rätsel, denn er ist unselbstständig, selbst-fixiert und lebt in einer ganz anderen Welt. Zum Glück hat sie ihre beste Freundin Jen an der Hand, die ihr immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Aber auch Mitch, einer der Firmenanwälte, wächst einem als Leser richtig ans Herz. Auch mit zahlreichen Widerständen und Vorurteilen setzt er sich für das, was ihm wichtig ist, ein. Mitch Familie ist wirklich zum Haareraufen, macht aber auch einen Großteil der Geschichte aus. Neben dem Arbeitsplatz im New York Journal ist auch Mitchs Familie eine Verbindung zum ersten Teil „Um die Ecke geküsst“. Natürlich begegnet man daher auch den Charakteren des letzten Buches und erfährt, wie sich ihr Leben weiterentwickelt hat. Es ist aber auch kein Problem „Der will doch nur spielen“ alleinstehend zu lesen.

Die Geschichte steckt wirklich voller unterschiedlicher Charaktere, die aufeinander treffen. Von der von Vorurteilen zerfressenen Diva bis hin zum aufopferungsvollen Helfersyndrom ist hier alles vertreten. Hierdurch ist auch in der Geschichte richtig viel los. Die Geschehnisse reihen sich aneinander und überschlagen sich sogar zum Teil. Daher ist „Der will doch nur spielen“ wirklich mitreißend und unterhaltsam. Ich habe diese Geschichte auf jeden Fall verschlungen, auch wenn sie mein Herz insgesamt weniger erreichen konnte, als der vorherige Teil der Reihe. Es ist etwas mehr Chic-Lit als Liebesroman, auch wenn letzteres natürlich nicht völlig auf der Strecke bleibt.

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