Reisen

Mit der Digiline durch Wolfsburg

11. Juni 2017
Digiline Wolfsburg

Etwas, was ich an meiner Region echt gerne mag, sind die unterschiedlichen Aktivitäten und Veranstaltungen, die hier geboten werden. Die Stadt Wolfsburg ist ja vor allem für seine vielfältigen Angebote in der Autostadt bekannt. Aber auch in der Stadt gibt es immer wieder etwas zu entdecken. Zurzeit gibt es zum Beispiel die Möglichkeit mit der Digiline Technik mal ganz anders zu erleben. Im Zuge der Digitalisierung macht es sich Wolfsburg als Stadt zur Aufgabe ein Vorreiter zu sein. Digitalisierung voranzutreiben, aber auch seine Bewohner abzuholen und den Zugang zu Digitalisierung für Menschen jeden Alters anzubieten und zu fördern, ist sicherlich nicht immer eine leichte Aufgabe. Als neues Projekt der Stadt Wolfsburg ist daher die Digiline gestartet. Dahinter verbirgt sich ein normaler Stadtbus, der mit WLAN, Mikrofon und Musik ausgestattet wurde. Für die Digiline sind derzeit vier Touren geplant, die sich jeweils mit unterschiedlichen digitalen Themen auseinandersetzen: von verschiedenen Spiele-Consolen bis Virtual Reality ist alles dabei. Am Dienstag startete die Digiline mit einer Fotosafari, die ihre Insassen zu verschiedenen Foto-Hot-Spots der Stadt gefahren hat. Dabei führte sie uns auch an Ecken, die normalen Bürgern nicht unbedingt zugänglich sind.

Angefangen hat die Tour im Automuseum, das natürlich auch für jedermann zugänglich ist. Für uns hat das Museum aber extra länger geöffnet gehabt, sodass wir eine private Fotosession mit den ausgestellten Objekten machen konnten. Wie es sich für ein Wolfsburger Museum gehört, waren natürlich viele Autos des gesamten Volkswagenkonzerns vorhanden. Vom uralten Käfer, über das Korb-Cabrio bis hin zum Fahrroboter war alles vorhanden. Ich selbst habe Autos entdeckt, die ich so noch nie gesehen habe. Beispielsweise das verschnörkelte Hochzeitsauto oder ein ganzes Auto im Briefmarken-Design – selbst in der hiesigen Autostadt habe ich solche Modelle noch nicht gesehen.

Mit der Digiline durch Wolfsburg

Der zweite Halt war das Schloss in Wolfsburg, das ich natürlich das eine oder andere Mal schon besucht habe. Aber die „Digiline“ hat uns an einen besonderen Ort geführt, nämlich das älteste Gefängnis Wolfsburgs oben in den Spitzen des Dachs. Der Blick in den Kerker war natürlich eindrucksvoll, aber auch der Blick aus den Fenstern weit über der Stadt konnte sich sehen lassen.

Mit der Digiline durch Wolfsburg

Der dritte Stopp hat uns zum Wolfsburger Rathaus geführt. Natürlich war ich auch dort schon das eine oder andere Mal, aber auf das Dach kommt man selten. Also sind wir die neun Stockwerke hochgefahren und haben von der Aussichtsplattform auf dem Dach über Wolfsburg blicken können. Das VW-Werk war da sehr präsent, aber auch das viele Grün in der Stadt stach deutlich hervor.Als letztes haben wir dann den Containerhafen am Mittellandkanal besucht. Hier bin ich zwar schon oft mit dem Fahrrad dran vorbei gefahren, aber mehr Fakten über den Hafen und die Container zu erfahren und zu erleben, wie groß dort in Wirklichkeit alles ist, war definitiv eine neue Erfahrung.

Mit der Digiline durch Wolfsburg

Auch wenn ich die meisten Ecken schon kannte, habe ich durch diese Tour neue Orte kennengelernt und konnte mir einen anderen Blick auf die Stadt verschaffen. Die Stadt Wolfsburg hat wirklich viel Mühe in diese Tour gesteckt und war mit Regencapes und Powerbanks auf alle Notfälle vorbereitet. Uns hat die Tour so gut gefallen, dass wir auf jeden Fall auch die nächste noch mitmachen wollen. Dabei geht es dann um die unterschiedlichsten Spiele und Spielekonsolen, die ausprobiert werden können. Etwas, von dem ich normalerweise die Finger lasse. Meine Figuren machen nämlich irgendwie nie das, was ich eigentlich wollte. Vielleicht lerne ich da also noch etwas dazu!

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