Buchbloggerleben

Warum mich das Bloggen manchmal nervt & was ich in Zukunft ändern werde

1. Januar 2018
Buchblogger Neue Wege Bloggen

Ein neues Jahr beginnt und wie so oft nehmen sich alle um mich herum etwas vor. Sicherlich werden sich jetzt auch die „Was letztes Jahr geschah“ und „was ich mir für 2018 vornehme“-Posts häufen. Auch ich habe mir die letzten Wochen Zeit genommen und überlegt, was aus meinem Blog werden soll. Vielleicht ist es dem einen oder anderen aufgefallen: es kamen kaum noch Posts. Das allerdings hatte viele Gründe. In meinem Privatleben war einiges los, weshalb meine Zeit zum Lesen und Bloggen einfach gering war. Aber auch eine große Unlust, Frustration und Ungewissheit haben mir das Blogger-Dasein erschwert. Sicherlich könnte man einfach mal eine Pause machen und gucken, ob die Lust zurückkehrt, aber für mich war es etwas Grundlegendes. In der Bloggerwelt hat sich so viel geändert seit ich damals 2011 mit dem Bloggen begonnen habe – und ich muss sagen, nicht gerade zum Positiven. Tatsächlich habe ich nach all den Jahren sogar darüber nachgedacht der Bloggerwelt den Rücken zu kehren und das obwohl das Bloggen ein richtiger Teil meines Lebens ist. Ich könnte mir gar nicht vorstellen keine Posts mehr zu schreiben, nicht all die schönen Dinge zu sehen und zu erleben, die einem das Blogger-Dasein ermöglicht. Aus diesem Grund musste ich rausfinden, was mich stört und wie ich das ändern kann. Was sich bereits geändert hat und was ihr in Zukunft erwarten könnt, werde ich euch im Folgendem erzählen.

Das Bloggen – wie es früher einmal war

Vor vielen Jahren, als ich anfing zu bloggen, war einfach alles anders. Man brauchte kein großes Konzept oder musste auf jedem Social-Media-Kanal seinen Blog promoten. Ich habe mich damals einfach hingesetzt und wild irgendwas geschrieben, was mir durch den Kopf ging. Wenn ich mir das heute so ansehe, war da ziemlich viel Blödsinn bei, aber das machte nichts, denn ohne große Anstrengung war man in einer großen Community und alle haben sich unterstützt. Es gab unglaublich viele Kommentare und man hat wirklich Bezug zu seinen Lesern bekommen. Ich hatte so viel Kontakt zu meinen Lesern, dass ich hinter so ziemlich jedem Nicknamen einen Menschen kannte. Es war definitiv eine andere Zeit. Heute blicke ich durch die ganzen Blogs schon gar nicht mehr durch. Es gibt wirklich einfach so viele neuerdings. Aber noch etwas ist anders: früher hat man nicht gebloggt, um Firmen/Verlage oder ähnliches zu begeistern. Früher hat man einen Blog noch angefangen, weil man sich intensiv mit einem bestimmten Thema auseinandersetzen wollte oder einfach ein Tagebuch führen wollte. Ich mag mich irren, aber auf mich macht es den Eindruck als würde heute jeder Blogneuling die Blogvorteile und -vergünstigungen ganz klar vor Augen haben. Für mich verändert das irgendwie das ganze Gefühl, das man früher beim Bloggen hatte. Alles wird viel weniger privat, offen und leidenschaftlich. Heute muss einfach alles so perfekt sein, auf Hochglanz. Man muss ein perfekter Fotograf, Schreiberling und Marketingexperte sein.. Das finde ich manchmal ganz schön anstregend..

Das Leben im Social-Media-Rummel

Als Blogger reicht es heute nicht mehr einfach seine Seite mit Inhalt zu füllen, ein paar nette Bilder einzufügen und einfach einen regen Austausch mit Lesern und anderen Bloggern zu haben. Nachdem die Facebook-Fanpage-Welle kam, hat sich das irgendwie alles verändert. Plötzlich waren Follower-Zahlen viel wichtiger. Man musste seine Posts überall teilen und unbedingt in den richtigen FB-Gruppen sein. Neben Facebook ist man dann am besten noch auf Twitter oder zumindest auf Instagram, um noch mehr Traffic zu bekommen. Und ich muss sagen: das wird irgendwann ganz schön viel. Damit die Reichweite stimmt, reicht es ja schließlich nicht zwei-/dreimal die Woche etwas zu posten. Nein, man muss täglich und am besten mehrmals täglich aktiv sein.

Mir wurde das alles zu viel. Meine Instagram-Aktivitäten hatte ich jetzt über lange Zeit komplett eingestellt, weil es mir einfach zu viel war alles im Auge zu behalten. Auch auf meinem Blog habe ich ordentlich die Reißleine gezogen. Von früher fast täglich, bin ich auf einen Post alle zwei Tage auf mittlerweile drei Posts die Woche runter. Ab dem Jahr 2018 möchte ich sogar nur noch zwei Posts die Woche an festen Tagen (Montag und Donnerstag) veröffentlichen. Neben einem Job fehlt mir einfach die Zeit für so viel Social-Media-Aktivität. Schließlich möchte ich auch noch Zeit zum Lesen haben und nicht nur Fotos schießen, bearbeiten und posten. Ich möchte Zeit für meine Freunde, Sport und manchmal auch einfach fünf Folgen einer Serie am Stück haben. Keine Ahnung wie andere Menschen all das unter einen Hut bekommen (denn ich sehe sehr wohl wie fleißig viele von euch sind), aber ich habe in der letzten Zeit festgestellt, für mich ist das nichts. Ein Hobby sollte nicht in Stress ausarten und ich habe für mich gemerkt, dass es das langsam tut.

Das Leben in der Community

Ich möchte hier gar nicht Themen breit treten, die in der Buchblogger-Szene schon zu Haufe diskutiert wurden. Mit Themen wie Neid oder ähnlichem wurde ich zum Glück nur wenig konfrontiert. Trotzdem gibt es etwas, was mich mittlerweile wirklich von Kontakt mit anderen Bloggern abschreckt: Rezensionsexemplare. Als Blogger hat man wirklich tolle Möglichkeiten mit Verlagen zusammenzuarbeiten und ich denke, da macht jeder gerne mit. Aber irgendwie nimmt mir der „guck mal, was ich alles umsonst bekommen habe“-Hype zu sehr zu. Mittlerweile bin ich beispielsweise aus vielen Gruppen ausgetreten, weil andere Buchblogger nur noch zur Show gestellt haben, was sie alles von den Verlagen bekommen und wie viele Tonnen Rezensionsexemplare bei ihnen liegen. Man bekommt schnell das Gefühl, dass nur noch die Hände aufgehalten werden. Ganz ehrlich einen Stapel von 150 Rezensionsexemplaren (ja, das gab es wirklich) baut niemand in einer angemessenen Zeit ab. Das ist nicht nur unfair den Verlagen gegenüber, sondern rückt auch den Blogger in ein komischen Licht. Zumindest auf mich macht es einen raffgierigen Eindruck. Ich möchte da niemandem auf die Füße treten, aber es ist einfach nicht das, was ich mir unter Bloggen vorstelle. Sicherlich sind diese Extreme nur Einzelfälle, aber mir hat das alles in allem den Spaß an der Kommunikation genommen. Andere Themen gab es nämlich fast nicht. Vielleicht war ich aber auch einfach von den falschen Bloggern umgeben, ich gebe die Hoffnung zumindest noch nicht auf 😀 Ich kann euch auf jeden Fall sagen, dass es absolut befreiend ist, auch mal seine Facebook-Gruppen auszusortieren. Bis zum neuen Jahr werde ich sicherlich auch noch aus der einen oder anderen austreten! Ich habe auf jeden Fall keine Lust mehr auf Kontakt , der nur aus den Vergleichen von Rezensionsexemplaren bestehen. Ich habe ganz ehrlich genug von Diskussionen á la „Warum hast du das bekommen und ich nicht“. Das ist nicht die Art von Kommunikation, die ich über Bücher führen möchte und für mich hat das nichts mit Bloggen zu tun. Vielleicht ist das in der heutigen Zeit einfach anders, aber ich finde mich da nicht wieder.

Buchblogger Neuanfang

Von Autoren, die Blogger nicht zu schätzen wissen

Es ist noch gar nicht so lange her, da ist mir ein Post einer Autorin begegnet, in dem sie gefragt hat, ob man von einem Blogger Geld dafür verlangen könnte, dass er sein Buch liest. Das war ein Punkt, in dem bei mir eine kleine Hutschnur gerissen ist. Ich verstehe komplett, dass gerade Selfpublisher ein schweres Leben haben und sie gerne mit Blogger zusammenarbeiten. Mir ist völlig klar, dass ein Blog auch irgendwo eine Werbeplattform ist. Aber so wie auch Blogger immer gieriger werden, übertreten auch Autoren gerne die eine oder andere Grenze. Von Massemails mal ganz abgesehen. Ich glaube nicht, dass viele Autoren wertschätzen, was Blogger für sie tun. Und vor allem, was sie alles in ihrer freien Zeit und in den meisten Fällen kostenfrei für sie tun. Irgendwie bekommt auch das für mich langsam einen komischen Beigeschmack. Daher werde ich in Zukunft auch noch mehr darauf achten, mit wem ich zusammenarbeite. Ich habe wirklich schon tolle Autoren kennengelernt, aber die wurden auch ganz speziell ausgewählt. Man muss sich auch als Blogger nicht für alles hingeben – nur weil es umsonst ist (s.o.). Das sollte man sich nicht nur als Blogger, sondern auch als Autor immer schön vor Augen halten.

Mein Umgang mit meinem SuB und Rezensionsexemplaren

Als Buchblogger ist man immer wieder von tollen Angeboten und Büchern umgeben. Gerade wenn einen Autoren anschreiben und einem eigentlich interessante Bücher anbieten, fällt es mir immer sehr schwer das abzusagen. Man möchte gerade neue, deutsche Autoren ja irgendwie auch unterstützen. Aber ich kann leider einfach nicht so viel lesen, wie ich es möchte und durch die ganzen Rezensionsexemplare ist mein SuB einfach immer weiter in die Höhe gestiegen. Das geht so nicht weiter! Schon zum Ende des Jahres habe ich die Menge an Rezensionsexemplaren eine ganze Ecke runtergeschraubt. Ich möchte nur noch annehmen, was ich wirklich unbedingt lesen will – zumindest bis ich meinen SuB etwas aufgeräumt habe. Ich habe nach wie vor kein Problem mit der Höhe meines SuBs, aber ich möchte einfach Zeit für meine Bücher haben. Hier warten so viele Geschichten, die ich schon so lange für mich erobern wollte. In 2018 soll einfach mal Zeit dafür sein. Außerdem läuft auch noch mein Bücher-Bingo, das mich bisher auf jeden Fall motiviert! Ich habe mir kein Limit für Rezensionsexemplare gemacht, aber mehr als ein oder zwei im Monat sollten es wirklich nicht werden.

Wie sich mein Blog-Inhalt ab 2018 verändern wird

Wie schon gesagt wird es ab 2018 auf meinem Blog etwas ruhiger. Ich möchte mich an eine Regelmäßigkeit gewöhnen und nur noch zweimal die Woche (montags und donnerstags) posten. Diese Posts werden in Zukunft anders ausfallen als bisher. So gern ich auch über Bücher schreibe, merke ich, dass gerade Rezensionen sehr wenig angesehen werden. Rezepte hingegen werden zahlreich beklickt. Das hat mir zu denken gegeben. Daher wird es wohl keine „normalen“ Rezensionen mehr geben. Mein Plan ist, dass Büchervorstellungen in Zukunft mit passenden Rezepten kombiniert werden. So bekommen vielleicht auch die Bücher einfach mehr Aufmerksamkeit. Ich bin gerade einfach an einem Punkt an dem das Normale und Gewohnte für mich nicht mehr funktioniert. Aber schon allein durch die aufwendigeren Posts muss ich die Menge einfach reduzieren. Ob sich dann wieder mehr Schreibfreude und Blogfreude aufbaut, wird die Zeit zeigen.

Was ich mit meinem Instagram machen möchte, weiß ich selbst nicht so genau. Mittlerweile versuche ich wieder etwas Leben in die Bude zu bringen, aber ich glaube, es ruft einfach nicht so viel Freude und Leidenschaft hervor wie andere Dinge. Dafür werde ich meine Facebook-Seite mehr mit Leben zu füllen und euch auch an meinem Alltag etwas mehr teilhaben zu lassen. Wenn ihr da also auf dem Laufenden bleiben wollt, bleibt dort gerne als Leser! Wie ihr meinen Blog auch weiterhin bei GFC folgen könnt, findet ihr übrigens hier.

Dieser Post ist nicht dazu da, um andere an den Pranger zu stellen oder jemanden Anzugreifen. Es geht hier lediglich um mich, um das was mich am Bloggen stört und wie ich in Zukunft damit umgehen möchte. Wenn ihr anderer Meinung zu bestimmten Themen seid, ist das für mich vollkommen in Ordnung. Jeder muss schließlich selbst wissen, was einem wie gut tut oder eben nicht. 

Habt ihr euch etwas für 2018 vorgenommen?

Ich wünsche euch auf jeden Fall ein schönes neues Jahr und viel Erfolg in allem, was ihr erreichen wollt! Hoffentlich wird 2018 für alle ein tolles Jahr – mit vielen Büchern, die uns umhauen!

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  1. Liebe Meiky,

    dir auch ein wundervolles neues Jahr 2018. Während du bei mir kommentiert hast, hab ich gerade deinen Beitrag gelesen 🙂 Und ich muss sagen, ich kann dich verstehen. Obwohl ich erst seit gut 2,5 Jahren blogge, merke auch ich, wie sich diese Community in dieser Zeit verändert hat. Manchmal denke ich, ich nehme das einfach zu ernst, dann wiederum sage ich mir, dass ich meinen Blog einst für mich ins Leben gerufen habe und ich es niemandem recht machen muss. Meine extremen Leseflauten in 2017 haben sich natürlich auch aufs Bloggen ausgewirkt. Denn worüber soll ich schreiben, wenn ich nichts gelesen habe?

    Meinen SUB habe ich daher auch extrem aussortiert und bin nun mit meinen gut 30 Büchern auf einem Level, mit dem ich mich wohlfühle. Auch die Anfragen nach Rezensionsexemplaren habe ich fast komplett zurückgeschraubt, da ich gemerkt habe, dass ich mit dem Lesen nicht hinterherkam. Wenn dann doch mal eins unangefragt hereingeschneit ist, habe ich mich direkt verpflichtet gefühlt, innerhalb kürzester Zeit eine Rezi dazu zu veröffentlichen :-/ Für 2018 möchte ich mich wieder mehr auf Rezensionen konzentrieren, weil es auch diese sind, wofür ich den Blog mal ins Leben gerufen habe.

    Ich wünsche dir, dass du wieder Lust findest, über Bücher zu schreiben, ob gemeinsam mit Rezepten oder auch ohne, und dass du dich auch außerhalb der virtuellen Welt an allem Erfreuen kannst, was dich erwartet.

    Sei ganz lieb gegrüßt,

    Janine

    1. Hallo Janine 🙂

      vielen Dank für dein liebes Kommentar! Die Hauptsache ist doch, dass man sich selbst gut mit dem fühlt, was man tut. Und ich hoffe, dass ich alles, was ich tun möchte in 2018 auch unter einen Hut bekomme. Trotzdem hilft es manchmal zu merken, was man nicht möchte!
      Ich drücke dir die Daumen, dass du in 2018 mehr Zeit für deine Bücher und Geschichten findest und die Leselust mit voller Kraft zurückkommt!

      Liebe Grüße
      Meiky

  2. Liebe Meiky,
    Danke für deinen netten Besuch auf meinem Blog. Ich wünsche dir viel Glück und Gesundheit und alles Gute für das Neue Jahr!
    Danke auch für deinen interessanten und ehrlichen Artikel, den ich sehr gut nachvollziehen kann. Ich bin ja mit meinem Blog bewusst nicht auf Facebook und Co unterwegs und habe es auch bisher nicht vermisst, auch wenn ich damit vielleicht weniger Follower habe. Social Media nimmt schon sehr viel Zeit in Anspruch. Reziexemplare – ja, das bleibt wohl immer ein kontroverses Thema. Ich nehme so gut wie keine, bin auch nicht beim Bloggerportal usw., weil ich mich davon irgendwie immer unter Druck gesetzt fühle. Lieber leihe ich mir die Bücher aus, auch wenn ich manchmal etwas länger darauf warten muss.
    Ich wünsche dir auf alle Fälle, dass du die Lust am Bloggen nicht weiter verlierst (eine Kombi mit Rezepten kann ich mir auch gut vorstellen!) und freue mich schon auf deine neuen Posts. Nur zweimal die Woche ist doch ok, Hauptsache, man fühlt sich selbst wohl damit. Ein Blog soll ja Spaß und keinen Stress machen.

    Liebe Grüße von Conny

    1. Hallo Conny,

      ja, das kann ich nachvollziehen. Man setzt sich mit Rezensionsexemplaren wirklich unter Druck – zumindest ich mache das. Man möchte sie ja auch schnell lesen und rezensieren. Unsere Bibliothek gibt leider nicht viel her. Ich war dort auch schon und habe mich umgesehen. Aber auf jeden Fall eine schöne Möglichkeit auch an neuere Bücher zu kommen (wenn man denn dann eine vernünftige Bibliothek hat).

      Liebe Grüße
      Meiky

  3. Liebe Meiky,

    wow, ein wirklich toller Beitrag mit so vielen ehrlichen Worten! Ich kann dir da nur zu 100 % zustimmen. Ich blogge zwar noch nicht so lange wie du, aber auch ich habe in der kurzen Zeit schon Veränderungen gespürt.
    Es gibt mittlerweile so viele tolle Blogs, die das absolut professionell machen und klar strukturiert sind. Ich kann mir vorstellen, dass das Unmengen an Zeit kosten muss und ich kann für mich nur sagen, dass ich nicht bereit bin diesen Aufwand und so viel Zeit zu investieren. Mein Leben findet hinter dem Blog statt und gerade meine 1 jährige Tochter benötigt einfach ganz viel Aufmerksamkeit und sie steht bei mir eben an erster Stelle. Deswegen gibt es bei mir keine Struktur. Ich schreibe Rezis immer direkt nachdem ich das Buch beendet habe, damit ich nichts aufschiebe. Ich teile meine Rezis nicht mehr in FB Gruppen und auch meine Bilder auf Instagram sind eben mal schnell gemacht. Aber das stört mich auch gar nicht mehr. Mir ist meine Followerzahl nicht mehr so wichtig, wie sie mir mal war. Ich blogge mittlerweile wieder für mich und mein Hobby. Und wenn mich Verlage dabei unterstützen bin ich mega happy. Aber wenn nicht.. Dann ist das halt so und auch überhaupt nicht schlimm. Ich verfolge dann lieber bei meinen Lieblingsblogs, was sie so alles schreiben und lesen <3

    Ich finde es schön, dass du für dich selber nun auch einen Weg gefunden hast, mit dem du gut leben kannst. Ich hoffe sehr, dass du nicht die Lust am bloggen verlierst. <3

    Liebste Grüße
    Sonja <3

    1. Hallo Sonja,

      vielen Dank für dein Kommentar! Du hast vollkommen recht! Das wahre Leben spielt sich einfach nicht auf dem Blog oder auf Facebook ab. Gerade Familie, Kinder oder Freunde – das alles steht vor dem Online-Leben. Es ist und bleibt ein Hobby und das sollte ja wirklich Spaß machen. Ich freue mich, dass du für dich einen Weg gefunden hast alles zu verbinden!

      Hab einen guten Start ins neue Jahr!
      Liebe Grüße
      Meiky

  4. Ein sehr schöner Beitrag. Ja, ich merke auch, dass einige Blogger da einen richtigen Wettstreit draus machen, wer den höchsten SuB und die meisten Rezensionsexemplare hat.
    Ich halte mich schon lange für mündig und mutig genug, auch mal Rezensionsexemplare abzulehnen. Und das kommt in letzter Zeit häufig vor. Möchte einfach nie mehr als 5-10 Bücher auf der Leseliste haben. Ich blogge nach wie vor für mich und veröffentliche Beiträge, wenn sie fertig sind… ohne Plan, ohne Zeitvorgabe. Dann habe ich eben nur 50 Leser pro Woche, was solls… kann ich mir eh nix von kaufen, haha…
    Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg und wieder Freude am Bloggen!! Werde das hier mal im Auge behalten…
    Liebe Grüsse, Mona

    1. Hallo Mona,

      vielen Dank für dein Kommentar! Alle Rezensionsexemplare kann man ja zum Glück eh nicht annehmen. Dann würde man ja gar nichts anderes mehr tun. Trotzdem lasse ich mich leider viel zu oft verführen.. Aber so habe ich wenigstens einen guten Vorsatz für 2018 😉

      Liebe Grüße
      Meiky

  5. Hallo Meiky,
    das ist ein schöner Post. Die Entschleunigung und dein neues Konzept klingen super. Zu Studentenzeiten habe ich auch noch viel mehr gelesen, neben meiner Arbeit her, schaffe ich momentan auch nicht so viele Bücher zu lesen, wie ich teilweise aber eigentlich will. Das ist einfach etwas, das muss man so annehmen. Rezensionsexemplare habe ich seitdem ich arbeite kaum noch. Ein SUB an Rezensionsexemplaren ist auch nicht schön. Die Verlage wollen ja recht zeitnah eine Rezension sehen und das ist bei mir auch nicht mehr zu schaffen. Ich glaube, dass die die Entschleunigung gut tun wird. Für mich ist mein Blog, auf dem es größtenteils nur Rezensionen gibt ein Hobby und soll es auch bleiben. Da bringt es nichts, wenn dich dein Blog nervt.
    Ich hoffe, dass du deine Vorsätze gut umsetzen kannst und auch Erfolg dabei haben wirst.

    Liebe Grüße,
    Immi

    1. Hallo Immi,

      zum Glück nervt ja nicht allem am Bloggen, sonst hätte ich wohl schon längst damit aufgehört. Es gibt einem ja auch viel Schönes. Während des Studiums hat man einfach viel mehr Zeit für so ein zeitaufwendiges Hobby. Ich denke, es ist normal, dass man neben einem richtigen Job weniger Zeit dafür hat. Man muss nur einen Weg finden damit richtig umzugehen. Scheinbar hast du deinen Weg da schon gefunden!

      Ich wünsche dir ein schönes neues Jahr und drücke dir die Daumen, dass du in 2018 wieder viel Zeit zum Lesen findest!
      Liebe Grüße
      Meiky

  6. Liebe Meiky,

    mit Glücksklee in der einen und den besten Wünschen für das neue Jahr in der anderen Hand wollte ich mich eigentlich `nur´ für deinen lieben Gruß bei mit bedanken. Dies stelle ich hier vorsichtig ab, während ich deine nachdenklichen Zeilen lese.

    Deine ehrlichen Worte gefallen mir, nicht zuletzt, weil sie mich an mein eigenes Empfinden erinnern, das ab und an auch bei mir aufkommt. Schon im vergangenen Jahr bin ich mit viel mehr Ruhe an das Bloggen herangegangen und dies mag ich mir auch in dem neuen bewahren.

    Ich bin sehr gespannt, wie sich dein neues Konzept entfaltet und was es dabei zu entdecken gibt.

    Alles Liebe, Hibi <3

    1. Hallo Hibi,

      ich bin auch noch gespannt darauf, was ich letztendlich aus meinem Vorhaben mache bzw. machen kann. Alles mit mehr Ruhe anzugehen, ist sicherlich immer gut! Ich wünsche dir viel Ruhe und Kraft für das nächste Jahr!

      Liebe Grüße
      Meiky

      1. Vielleicht ist dies ja so eine Altersgeschichte, durch die ich auf viel mehr entspannte Momente und mehr Ruhe aus bin. Erst die Tage habe ich Aleshanee geschrieben, dass ich, als ich vor vier Jahren mit dem Bloggen angefangen habe, einfach nur Bücher lesen und mich mit anderen darüber austauschen wollte. Seither ist viel passiert und noch mehr hat sich verändert. Es ist aber auch sehr viel verlorengegangen und der Kreis an Bloggerinnen, die man um sich hat, deren Meinung einen wichtig ist und mit denen man sich gern austauscht, ist doch recht gering, wenn man den Umfang der Bloggerwelt betrachtet.

        Dadurch, dass ich auf keinerlei der sozialen Netzwerke vertreten bin, geht so einiges an mir vorbei. Ja, vielleicht verpasse ich dadurch das eine oder andere. Ja, vielleicht hat mein Blog deshalb nicht so viele Follower. Aber dies allein bringt schon so viel Ruhe mit sich, sodass ich mich wirklich auf das Lesen, meine Gedanken zu den Büchern und auf die Bloggerinnen konzentrieren kann, mit denen ich mich nicht nur bei Gewinnspielen austausche. Ich habe alles absichtlich so reduziert, weil da noch das reale Leben ist, an dem ich sehr gern teilnehme, das ausgefüllt ist und jeden Tag auf´s Neue gestaltet wird. Zudem kann so weder Druck aufkommen oder Aufregung über das Verhalten anderer.

        Verstehe mich nicht falsch, mich interessieren die Gedanken anderer, sonst würde ich hier nicht schreiben. Ich konzentriere mich eben nur auf einen bestimmten Kreis, bei dem mir der Austausch auch etwas gibt.

        Ich weiß nicht, wie es für andere ist, aber für mich ist das Lesen mein persönlicher Luxus, den ich mir im Trubel des Alltags gönne. Für mich spielt es keine Rolle, ob ich ein Rezi-Ex bekomme oder ob mir ein Buch geschenkt wird oder ob ich mir die Bücher kaufe. Es geht mir um die Bücher an sich, denn diese sind meine `Liebe´ und dafür brauche ich nicht die Bestätigung durch andere…egal ob in Worten oder in Zahlen.

        Dies ist für mich Ruhe…innere Ruhe, die sich auf so vieles ausweitet.

        1. Hallo Hibi,

          das hast du schön gesagt! Und wie auch im echten Leben ist eben nur wichtig, was einen selbst glücklich macht und sein engerer Umkreis. Aber auch wie im echten Leben mache ich mir leider immer viel zu viele Gedanken um das Verhalten anderer. Wieso jemand tut, was er tut oder warum er bei seinem Verhalten nicht an andere denkt usw.. Irgendwie ist das, glaube ich einfach ein Teil von mir. Trotzdem habe ich mir schon oft vorgenommen auch im echten Leben mehr auf mich zu achten und das scheint eben auch online angebracht. Ich finde es schön zu lesen, dass du so mit dir im Reinen bist und so bei dir selbst. Vielleicht finde ich 2018 ja endlich meinen Weg diese Ruhe und Gelassenheit auch für mich zu finden 🙂

          Liebe Grüße
          Meiky

          1. Dies wünsche ich dir von ganzen Herzen, Meiky. <3

            Mit deiner Selbstbeschreibung hast du mich zum Schmunzeln gebracht.
            Und das ist ganz ehrlich liebevoll gemeint, da mich deine Zeilen daran erinnern, dass ich genauso war und so manches Mal auch noch bin. Aber ich habe dazugelernt/aus solchen Situationen gelernt. Man neigt dann ja dazu, sich Dingen anzunehmen, die belasten, selbst wenn man nicht direkt betroffen ist. Man mag nicht glauben, dass die Welt so ist. Und während man noch damit beschäftigt ist, weil es in einem nachhallt, dreht sich alles weiter, wird vergessen oder abgebrochen oder wie auch immer. Zurück bleibt man mit seinem Gefühls-Gedankenchaos…ggf. mit einem Schleudertrauma von der sich rasant veränderten Stimmung und irgendwie ist man dann sprachlos.
            Ich bin kein egoistischer Mensch, aber ich bin jemand, der sich an der richtigen Stelle einsetzen mag und dann mit Herz und Überzeugung, weil ich dann ja vielleicht etwas bewegen kann. Doch dies funktioniert leider nicht überall und manchmal muss man einfach nur zuschauen und staunen. Dies sind dann meist Situationen, die einem zeigen, was man für sich nicht haben will.

            Manchmal bin ich ja der Meinung, dass wir mit so vielen Dingen beschäftigt sind, dass wir nicht auf uns achten. Aber genau das ist wichtig. Denn nur wenn wir mit uns im Reinen, glücklich und zufrieden sind, ohne dies von etwas oder jemanden anderen abhängig zu machen, können wir das auch nach außen tragen. Das Leben ganz so anstrengend und aufregend schön zugleich sein.
            Es liegt nur an uns, was davon Vorrang erhält. 😉

            Liebst, Hibi

          2. Hallo Hibi,

            ja das stimmt. Man macht sich immer über so viel einen Kopf und letztendlich führt das zu nichts. Während meiner kleinen Blog-Selbstfindungsphase habe ich mich auch viel mit dem Thema Achtsamkeit auseinandergesetzt und bei so vielen Dingen gedacht „oha, das mache ich auch ständig schrecklich“ 😀 Aber es ist genau das: im hier und jetzt sein und bei sich selbst sein. Ich glaube, bei dem Thema kann man wirklich viel für sich mitnehmen!

            Liebe Grüße
            Meiky

  7. Hey Meiky ♥

    ich wünsche dir ein Frohes Neues Jahr, ganz viel Glück und Gesundheit.
    Sag mal, kannst du Gedanken lesen? Genau die Dinge die du ansprichst sind mir schon sooo oft durch den Kopf gegangen… Danke für diesen tollen, wichtigen Post und für deine Ehrlichkeit ♥.
    Was das Bloggen betrifft habe ich mir für 2018 auch vorgenommen an festen Tagen zu posten (auch 2x die Woche jeweils Dienstags und Freitags). Denn wie du habe ich einen Vollzeitjob und diese Online-Präsenz raubt wahnsinnig viel Freizeit. Natürlich macht es Spaß und ich möchte den Austausch, der dadurch entsteht, nicht missen. Aber es soll eben weiterhin genau das: Spaß machen. Und nicht in Druck ausarten.
    Ich habe 2013 angefangen über Bücher zu bloggen und auch da hatte ich noch ein anderes Gefühl als jetzt. Jetzt kommt es mir zu oft nur noch so vor wie du es beschreibst. Höher, schneller, weiter… immer mehr und mehr und Hauptsache Rezi-Exemplare. Lesen wird für einige immer mehr zum Wettkampf. Und mir gefällt diese Entwicklung auch ganz und gar nicht. Dabei habe auch ich meinen Blog damals ins Leben gerufen, weil ich einfach nur über meine gelesenen Bücher sprechen wollte. Ohne materialistische Hintergedanken. Selbstverständlich gibt es immer noch Perlen unter den Bloggern, für die es immer noch grundsätzlich um die Bücher und das Lesen geht und um nichts anderes. Aber wie du habe ich auch oft das Gefühl, diese Leute werden immer seltener und das ist so schade… Mal gucken wie sich das weiter entwickelt. Noch mag ich nicht aufgeben.
    Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du mit deinem neuen Konzept zufrieden sein wirst und dir das Bloggen weiterhin Spaß machen wird. Schön, dass wir weiter von dir lesen werden ♥.

    Ich wünsche dir ein schönes, lesereiches Jahr 2018
    Liebe Grüße
    Insi Eule

    1. Hallo Insi,

      ich habe schon gemerkt, dass auch du dir viele Gedanken machst. Es ist aber auch einfach schwer ein so zeitintensives Hobby mit dem realen Leben unter einen Hut zu bekommen. Ich bin gespannt, was du berichten wirst und ob für die die 2-Tage-Regel passt. Hoffentlich findest auch du wieder mehr Freude am Bloggen!

      Liebe Grüße
      Meiky

      1. Danke Meiky 🙂
        Das wünsche ich uns allen.
        Eine gewisse Routine kann bestimmt helfen, eine gesunde Balance zwischen sich und seinem Hobby herzustellen und den Druck etwas rauszunehmen. Dieses auf Teufel komm raus mithalten zu wollen, ist glaube ich einfach nicht gut auf lange Sicht gesehen. Und was ist so falsch daran, sein eigenes Tempo zu bestimmen und einfach sein eigenes Ding zu machen? Wir machen das hier für uns. Weil wir Spaß haben und uns austauschen wollen. Nicht weil wir irgendwo mithalten müssen. Wir müssen gar nichts.
        Selbst wenn ich dadurch niemals so viele Follower erlangen werde wie manch andere Blogger, ist es mir herzlich egal. Ich habe lieber weiterhin Spaß und umgebe mich mit wenigen lieben Bloggerkollegen (wie Hibi in ihrem Kommentar auch schon sagte) und bleibe mit ihnen im Austausch, als diesem Druck ausgesetzt zu sein mich mit anderen messen zu müssen.
        Ich bin auch gespannt, wie es dir mit den 2x wöchentlichen Posts gehen wird :). Vielleicht werde ich nach einiger Zeit dann mal ein Zwischenfazit schreiben und nochmal Bezug auf deinen Post hier nehmen, wenn das OK ist. Mal gucken wie ich es mache :).
        LG Insi

        1. Hallo Insi,
          viele Follower sind immer toll, aber ich glaube gar nicht so sehr, dass die Masse der Posts damit zusammenhängt. Beispielsweise habe ich schon viel vielen größeren (nicht Buchbloggern) gehört, dass sie maximal 2x die Woche posten, weil die wenigsten Menschen täglich auf einen Blog schauen und durch fast tägliches posten dann auch viel untergeht. Ich fand das sehr einleuchtend. Aber es muss ja wie gesagt jeder selbst herausfinden, was ihm wichtig ist und wie er das, was ihm wichtig ist unter einen Hut bekommt.

          Ich wäre wirklich gespannt auf ein Fazit von dir! Klar darfst du dich da auch auf mich/diesen Post beziehen. Hast du deine zwei Tage auf einem bestimmten Grund gewählt? Bei mir war es nämlich einfach das Bauchgefühl, das das bestimmt hat.

          Liebe Grüße
          Meiky

          1. Hi Meiky ^^

            stimmt, das klingt ganz logisch. Leben und leben lassen, oder? Natürlich kann es jeder so machen wie er sich gut damit fühlt.

            Ich habe mich Anfang des Jahres hingesetzt und mich gefragt „wie möchtest du es in Zukunft handhaben?“. Dann habe ich angefangen meinen Januar grob durchzuplanen und gesehen, dass ein Rhythmus mit 2x wöchentlichen Posts ganz gut hinkommt. Und da habe ich den Entschluss gefasst es in Zukunft so zu machen :). Es fühlt sich momentan einfach gut und richtig an. Ich probiere das jetzt die nächsten 3 Monate und gucke dann mal, wie sich das alles entwickelt hat und ob ich immer noch zufrieden damit bin. Vor allem diese Routine mit den festen Tagen soll mir helfen. Das ist mir daran besonders wichtig, denn so fühle ich mich selbst am besten motiviert, wenn ich einer Struktur folgen und mir entsprechend die Zeit dafür nehmen kann bzw. habe ich durch die feste Planung auch genug Zeit zum Vorbereiten und muss mich nicht stressen :).

            LG Insi

          2. Hallo Insi,

            ja, das kann ich nur bestätigen! Ich habe jetzt auch schon total viel vorgeplant. Das gibt ein gutes Gefühl irgendwie 😀 Es nimmt auf jeden Fall eine ganze Menge Stress raus und man kann auch einfach mal eine Woche nichts posten. Bis jetzt fühlt es sich auf jeden Fall richtig an!

            Hab noch ein schönes Rest-Wochenende!
            Liebe Grüße
            Meiky

  8. Hallo Meiky,

    erstmal wünsche ich dir viel Glück und Erfolg im neuen Jahr! Ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen und auch, dass du überlegst, wie du das Ganze wieder reduzieren kannst, so dass es wieder mehr Spaß macht. Ich finde deinen Weg gut und bin gespannt, wie du Rezepte und Rezis miteinander kombinierst (ich mag deine Rezis ;-))
    Ich habe auch zeitweise zu viel gemacht und habe Videos gedreht + meinen Blog gepflegt und Social Media Kanäle gepflegt. Das war auf Dauer einfach auch zu viel, so dass ich hier auch zurückgefahren habe.

    Liebe Grüße
    Desiree

    1. Hallo Desiree,

      so ganz sicher bin ich mir auch noch nicht wie das Ganze aussehen wird und ob es sich überhaupt umsetzen lässt. Vielleicht probiere ich ja auch gar nicht so viele Rezepte aus, wie ich Bücher lese 😀 Wie man mit etwas zurechtkommt, merkt man ja leider meist erst durchs ausprobieren.. Schön, dass du für dich einen Weg gefunden hast, mit dem du besser zurecht kommst! Ich drücke dir die Daumen, dass du auch in 2018 das richtige Maß für alles findest!

      Liebe Grüße
      Meiky

  9. Hallo Meiky,
    ich kann dich verstehen. Ich bin zwar auf Facebook, Twitter und Instagram, aber Twitter ist tatsächlich immer nur so sporadisch. Mir fehlt da auch schlichtweg die Zeit für. Ich habe diesen „Wandel“ auch gespürt und muss sagen, dass ich in dir in vielem zustimme. Ich bin mittlerweile ich keiner einzigen Facebookgruppe mehr. Dafür habe ich zwar weniger aber Follower, aber ich habe auch noch ein Leben.
    Rezensionsexemplare möchte ich dieses Jahr fast gar keine mehr annehmen. Ich fühle mich da auch zu sehr unter Druck gesetzt. Es wird sich zeigen, ob die Leser daher auch an „älteren“ Büchern interessiert sind.

    Dein Post hat mich sehr zum nachdenken gebracht. Dürfte ich diesen evtl. aufgreifen um dazu auch einen Beitrag mit meinen Ansichten zu schreiben?

    Alles Liebe, Ela

    1. Hallo Ela,

      natürlich darfst du gerne deine eigenen Ansichten dazu veröffentlichen. Ich bin gespannt deine Sicht der Dinge zu lesen!
      Es ist auch ein bisschen meine Sorge, dass die vielen „alten“ Bücher keinen Leser mehr interessieren. Mal sehen, ob ich da einen guten Mix finde. Aber eigentlich werden Geschichten ja nicht schlechter dadurch, dass sie älter sind 🙂

      Ich wünsche dir einen schönen Tag!
      Liebe Grüße
      Meiky

  10. Frohes neues Jahr, liebe Meiky!
    Ich habe deinen tollen Beitrag gestern zwischen Kochen und Küche aufräumen gelesen und mir dann ganz schnell einen Screenshot gemacht, damit ich auch ja nicht vergesse, zu kommentieren.

    Ich blogge zwar noch nicht so lange wie du und auch stelle ich nicht so viele Beiträge monatlich online, doch die Dinge, du ansprichst, sind auch mir nicht fremd. Ich habe das Gefühl, dass der Konkurrenzgedanke innerhalb der Community immer stärker wird und zu viel bösen Blut führt. Warum das alles so gekommen ist, weiß ich nicht hunderprozentig, aber ich habe das Gefühl, dass es erst mit der Professionalisierungsdebatte erst so richtig extrem geworden ist. Seitdem wird mit Ellenbogen um Verlagspartnerschaften gekämpft, mit Rezensionsexemplaren angegeben und andere schlecht und klein geredet, was das Zeig hält. Schrecklich. Und ganz nebenbei soll man dann auch noch zig Kanäle rund um die Uhr bedienen? Ich weiß beim besten Willen nicht, wie dieses Pensum NEBEN dem normalen Leben möglich sein soll.

    Schrecklich finde ich auch den allgemeinen Ton. Ganz gleich, ob es um Diskussionen zum Thema X geht, einem kritischen Beitrag über Cover, die Beurteilung eines Beitrags von Blogger Y oder um eine negative Buchbewertung: es wird beleidigt was das Zeug hält und darüber ist man dann auch noch stolz! Man müsse sowas abkönnen, wenn man in irgendeiner Form Öffentlichkeitsarbeit leistet und schließlich würde dieser scharfe, herablassende Ton ja gut unterhalten. Ich bin schockiert! Ich verstehe nicht, wieso man nicht respektvoll miteinander umgehen und auf dieser Ebene Kritik üben kann? Seit wann ist es cool, unter die Gürtellinie zu gehen?

    Manchmal habe ich das Gefühl, für die Community bereits zu alt zu sein. Ich sehe viele Dinge (gerade, was Verhalten und Umgang miteinander angeht) einfach grundlegend anders, als die „Trendsetter“ (bitte als Platzhalter sehen. Mir fehlt gerade einfach ein anderer passender Begriff für die Bücherwelt). Und ich glaube, wenn mir der Austausch über meine Bücherliebe nicht so wichtig wäre, hätte ich auch schon längst ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, mich zurückzuziehen.

    Ganz liebe Grüße,
    Maike

    1. Hallo Maike,

      vielen Dank für dein ausführliches und interessantes Kommentar. Tatsächlich überlege ich gerade, ob ich vielleicht mittlerweile auch einfach zu alt dafür bin. Zumindest sind sehr viele Blogger deutlich jünger als ich. Der unverschämte Umgang miteinander ist mir auch schon aufgefallen – vor allem auf Youtube, wo sich Booktuber wirklich gegenseitig beleidigen. Auch das macht mir die Menschen wirklich unsympathisch. Im normalen Leben würden sicherlich die wenigsten so miteinander umgehen. Schade, dass es mittlerweile so weit gekommen ist.

      Ich hoffe, dass du dich davon nicht davon abbringen lässt, deine Bücherliebe auszuleben 🙂
      Liebe Grüße
      Meiky

    2. Ich habe alle Kommentare aufmerksam gelesen, doch bei diesem hier mag ich gern anmerken,
      dass er mir sehr gut gefällt. Er ist ganz nah bei mir, bei meinem Empfinden, meinen Gedanken.
      Danke Maike!

  11. Hey Meiky,

    jetzt komme ich auch endlich mal dazu auf deinen Beitrag zu antworten.
    Ich kann dich so gut verstehen! Ich liebe es auch zu bloggen und in den Social Medien unterwegs zu sein, aber auch mir wird das zu viel. Ich hatte aktuell ebenfalls überlegt, ob ich Instagram sein lasse und dafür Facebook wieder mehr nutze. Aktuell dümpelt Facebook so rum… Aber irgendwie kann ich mich dazu nicht durchringen.
    Diese Neider und den Missgunst werden wir wohl nie wieder los. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt von den Leuten Abstand zu nehmen oder einfach zu blocken. 🙁

    Meine Rezensionen werden komischerweise viel angeklickt, obwohl ich auch schon von Anderen gehört hab, dass die bei ihnen so selten gelesen werden. Aber ich finde deine Idee mit der Rezeptekombination super. 🙂

    Hab einen tollen Abend.

    Ganz lieben Gruß
    Steffi von angeltearz liest

    1. Hallo Steffi,

      vielleicht liegt dir ja Instagram einfach mehr 😀 Ich bin irgendwie nie so 100% warm damit geworden, aber weil sich dort so viele Bücherwürmer tummeln, wollte ich da auch irgendwie sein.. So ganz sicher bin ich mir nicht, was letztendlich aus meinem Instagram wird, aber Facebook mag ich irgendwie lieber.
      Mal sehen, wie sich die Kombi schlagen wird! Vielleicht passt es ja auch gar nicht so gut zusammen, wie ich es mir gerade vorstelle 😀

      Ich wünsche dir einen schönen restlichen Abend!
      Liebe Grüße
      Meiky

  12. Huhu!

    Ich habe 2012 angefangen, und mir sind seitdem auch Veränderungen aufgefallen, vor allem, was die Erwartungshaltung angeht. Bei manchen Neulingen ist mit die erste Frage, wo und wie man am besten Rezensionsexemplare bekommt – wobei das inzwischen ja generell über Bloggerportal und Co viel komfortabler funktioniert.

    Nicht, dass ich nicht selber auch Rezensionsexemplare anfrage! Aber ich hatte zwischendurch einige Monate komplett damit aufgehört und möchte das auch wieder extrem einschränken, wenn ich die aktuellen Rezensionsexemplare gelesen habe. Eigentlich war das sehr entspannt und ich möchte wieder raus aus diesem speziellen Hamsterrad… Ein bis zwei im Monat klingen nach einem vernünftigen Limit.

    150 Rezensionsexemplare?! Ernsthaft?! Und das machen die Verlage mit? Da klappt mir gerade die Kinnlade runter! Nein, soviel hatte ich zu meinen schlimmsten Zeiten nicht mal annähernd… Das wäre für mich mehr als ein Jahr reine Lesezeit!

    Für 2018 habe ich mir vorgenommen, mich von meinen „Altlasten“ zu lösen. Mein Buchgeschmack hat sich stark verändert und ich lese viele Bücher tatsächlich hauptsächlich, weil sie nun mal auf dem SUB liegen, dabei würden mich im Moment andere Genres viel mehr reizen. Deswegen wird ab jetzt regelmäßig aussortiert, und die meisten meiner 90+ angefagenen Reihen werde ich nicht weiterlesen.

    LG,
    Mikka

    1. Hallo Mikka,

      ja, Phasen ohne Rezensionsexemplare finde ich auch unglaublich wichtig. Es wird eben doch irgendwann stressig, wenn man immer unter Zeitdruck liest. Wenn ich meine aktuellen durch habe, mache ich auch erstmal wieder Schluss. Der SuB ist schließlich groß genug.

      Das mit dem Lesegeschmack kenne ich auch. Ich habe einfach mal alles, was mich einfach nicht mehr interessiert, aussortiert. Das ist zwar schade, aber weder wollte ich mich durchquälen noch über Jahre hier stehen lassen, falls ich mal wieder Lust darauf bekomme. Man sollte ja schon das lesen können, worauf man Lust hat, sonst verliert man ja den Spaß daran.

      Liebe Grüße
      Meiky

      1. Huhu Meiky,

        ich habe heute 96 Bücher von meiner Leseliste gestrichen. Zum Teil sind es Printbücher, die werde ich dann demnächst in Kisten packen und an Medimops oder Rebuy schicken, aber zum großen Teil sind es eBooks, die mich einfach überhaupt nicht mehr interessieren… Ist zwar schade um das ausgegebene Geld, aber ich fühle mich gerade sehr befreit! 🙂

        LG,
        Mikka

        1. Hallo Mikka,

          das sind ja wirklich einige. Ich hoffe, dass du wenigstens ein bisschen von dem Geld zurückbekommst! Und für dieses befreite Gefühl hat es sich ja definitiv schon gelohnt!

          Liebe Grüße
          Meiky

  13. Guten Morgen!

    Ein ganz toller Post und ich kann vieles von dem, was du sagst, absolut unterschreiben.
    Ich blogge ja noch nicht ganz so lange wie du, seit 2014, und bin da wohl in diese Welle reingerutscht, wo sehr viele zum Bloggen angefangen haben. Das war wohl dann diese „Zwischenzeit“, denn ich hatte das Gefühl, das überall neue Blogs am entstehen sind und es hat natürlich eine Weile gedauert, bis ich mich da zurechtgefunden hatte.
    Trotzdem merke ich natürlich den Umschwung: es werden immer mehr und alles wird sehr undurchsichtig und irgendwie unpersönlich. Wenn man es zulässt. Denke ich ^^ Denn ich fühl mich trotz dem ganzen immer noch wohl in der Bloggerwelt, folge meinen Blogs die ich schon länger kenne und ich mich gut austauschen kann, entdecke aber auch gerne neue, denn da sind auch viele tolle Menschen dabei und mir macht das Bloggen an sich einfach zu viel Spaß, um mich durch irgendwelche „äußeren Umstände“ davon abhalten zu lassen.

    Der viele Druck in allen Social Media Kanälen präsent zu sein, ja das kenne ich und ich muss mich da auch etwas mehr befreien, denn das Gefühl loszuwerden ist gar nicht so einfach. Aber ich arbeite dran 😀

    Ich hab deinen Post auch gerne heute in meiner Stöberrunde verlinkt.

    Liebste Grüße, Aleshanee

    1. Hallo Aleshanee 🙂

      erstmal vielen Dank für das Verlinken und deinen ausführliche Antwort!
      Zum Glück gibt es die vielen tollen Menschen, die man durchs Bloggen kennenlernt! Ich denke, sonst würde es viel weniger Spaß machen 😉 Aber wir können gespannt bleiben, was die Zukunft den Bloggern noch bringt! Vielleicht verändert sich ja auch in ein paar Jahren alles wieder..

      Hab einen schönen Tag!
      Liebe Grüße
      Meiky

  14. Liebe Meiky,
    ich bin durch Alex (Weltenwanderer) auf deinen Beitrag und deinen Blog gestoßen und kann vor allem diesen Artikel hier, so unterschreiben.
    Ich weiß gar nicht mehr wann ich angefangen habe über Bücher und sonstige Themen zu schreiben, allerdings gabs da noch keine Blogs wie heute, sondern eben noch die normalen Websiten wie Joomla usw. und man trieb sich maximal in Foren rum. 🙂
    Du hast recht, die Szene hat sich schwer verändert, manches zum positiven, sowie zum negativen.
    Ich für meinen Teil, habe immer versucht mir selbst treu zu bleiben und wollte lieber „kleiner“ bleiben und den Blog so gestalten und betreiben, wie ich Spaß dran hab.
    Ich denke, dass ist mir halbwegs gelungen.
    Wie lange ich tatsächlich noch bloggen werde, weiß ich nicht. So lange ich aber Spaß hab, zieh ich es weiter durch, auch wenn zwischenzeitlich nur einmal die Woche ein Beitrag erscheint.
    Für 2018 hab ich mir nichts vorgenommen, ich lass alles auf mich zukommen 🙂
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Ela

    1. Hallo Ela,

      sich selbst treu zu bleiben, kann nie falsch sein 😀 Aber dazu muss man eben manchmal erst merken, was man nicht möchte. Hauptsache man hat Spaß an dem, was man tut. Ich kann mir einerseits nicht mehr vorstellen keinen Blog zu haben, aber mittlerweile bin ich mir auch nicht mehr sicher wie lange ich das wirklich noch weiterführen werde. Mal sehen, was die Zukunft noch bringt 🙂

      Liebe Grüße
      Meiky

  15. Hey Meiky,
    ich habe diesen Beitrag gerade erst entdeckt. Manchmal ist es doch gut, dass im Internet nichts so leicht verschwindet 😉
    Ich kann Dir nur zustimmen. Bei den Rezensionsexemplaren frage ich mich auch des Öfteren, wie manche das schaffen wollen. Ich habe mal auf einem Blog eine ellenlange Liste gesehen mit „Büchern, die ich noch rezensieren muss“. Also da fragt man sich…
    Ich persönlich nehme welche an, um die Autoren/Verlage zu unterstützen, aber das ganze sollte doch in einem Rahmen bleiben, dass man es noch schafft, das Ganze zeitnah zu lesen und zu rezensieren.
    Bis jetzt hatte ich mit den Autoren Glück, mit denen ich zusammengearbeitet habe.
    Ich mache mir auch manchmal zu viel Druck mit dem Posten von Beiträgen. Dabei soll doch der Spaß im Vordergrund stehen! Mit ca. zwei Beiträgen pro Woche bin ich auch wieder etwas gelassener mit allem geworden. Es gab eine Zeit, da habe ich fast täglich gebloggt. Ja, das hat Spaß gemacht, aber es blieb dann kaum Zeit für andere Hobbys.
    Inzwischen bin ich wieder auf einem guten Weg, was das betrifft.
    Liebe Grüße und weiterhin ein tolles (Lese-)Jahr für Dich! Liebe Grüße Melli

    1. Hallo Melli,

      da hast du recht 🙂 Es ist und bleibt ein Hobby, das keinen Druck ausüben sollte. Ich freue mich, dass du deinen Weg gefunden hast! Zwei Posts in der Woche sind für mich auch ein gutes Maß, auch wenn ich selbst das gerade nicht einhalten kann..

      Liebe Grüße
      Meiky

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