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Rezension zu „Irgendwo im Glück“ von Anna McPartlin

30. Juli 2017
Rezension Irgendwo im Glück von Anna McPartlin

Anna McPartlin ist vermutlich jedem durch „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ ein Begriff. Mich hat das Buch auch total überzeugt, trotzdem liegen viele andere Bücher der Autorin bei mir ungelesen im Regal. Da mich ein älteres Buch („Was aus Liebe geschieht“) leider nicht wirklich begeistern konnte, habe ich von der Autorin erstmal Abstand genommen. Doch ihr neues Buch aus dem letzten Jahr, hat mich total angesprochen. „Irgendwo im Glück“ ist ein Buch, das viele Themen beinhaltet, doch für mich Stand vor allem die Liebe in der Familie im Vordergrund. Nachdem mich nun auch dieses Buch wieder gepackt hat, werde ich bald wieder ein Buch von Anna McPartlin lesen.

Rezension zu "Irgendwo im Glück" von Anna McPartlin
   Verlag: rororo
   Seiten: 464 
   Genre: Roman
   ISBN: 978-3-499-27223-3
   Preis: 12,99€ 
   Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Maisie Bean hat in ihrem Leben schon einiges durchgemacht. Zu früh lernt sie einen Mann kennen, der kein gutes Haar an ihr lässt und auch vor körperlicher Gewalt keinen Halt macht. Das einzig Gute aus dieser Beziehung sind für Maisie ihre beiden Kinder Jeremy und Valerie. Nachdem Maisie sich endlich von ihrem Ehemann lossagen konnte, sind die beiden und ihre demente Mutter ihr ganzes Leben. Jeremy ist der perfekte Sohn. Er ist immer pünktlich, kümmert sich liebevoll um seine Oma und ist immer an Maisies Seite. Valerie hingegen ist eine kleine Kämpferin, die sich gerne auflehnt und durchsetzt. Vor allem sie leidet unter der Trennung von ihrem Vater, denn sie war noch zu klein, um sich an seine Grausamkeit zu erinnern.

Als Maisie sich wieder mit einem Mann treffen möchte, sind ihre Kinder empört. Sie wollen keinen neuen Mann an der Seite ihrer Mutter, doch Maisie ist so glücklich wie noch nie. Zumindest solange, bis sie von einem Date nach Hause kommt und feststellt, dass ihr Vorzeigesohn Jeremy plötzlich spurlos verschwunden ist. Für Maisie ist sofort klar, dass etwas furchtbares passiert sein muss, trotzdem klammert sie sich an die Hoffnung, dass ihr Sohn noch am Leben ist. Ihre Trauer und Verzweiflung sind für den Leser mehr als spürbar. Aber auch die Liebe und Hoffnung haben sich auf mich übertragen.

Neben der Sicht von Maisie erhält der Leser auch in das Empfinden ihrer beiden Kinder, ihrer Mutter und dem neuen Mann in ihren Leben Einblicke. Innerhalb eines Kapitels, die die einzelnen Tage der Geschichte widerspiegeln, wechselt die Sicht der verschiedenen Charaktere. Hierdurch erhält der Leser einen guten Überblick über das Geschehen und die Dramatik der Situation. Mir ist die ganze Familie richtig ans Herz gewachsen und so habe ich mitgefiebert bis zum Schluss. Irgendwo im Glück ist vielseitig und lässt den Leser das Buch kaum aus der Hand legen. Neben der Dramatik hat das Buch aber eine sehr wichtige Massage, die auch jetzt leider noch ziemlich aktuell ist. Mich konnte dieses Buch auf jeden Fall wieder richtig mitreißen, weshalb ich es gerne weiterempfehle!

Von mir erhält dieses Buch:

fünf Lesezeichen

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  1. Hallöchen

    Also mich konnte das Buch bis jetzt nicht überzeugen es liegt seit Wochen auf meinem Nachttisch und ich komme nicht voran mit dem Buch. Ich kann mir die Personen gut vorstellen und auch in die Geschichte finde ich auch schnell rein aber ich komme leider nicht vorran mit dem Buch 🙁 aber so unterschiedlich sind die Eindrücke.
    Das ist das erste Buch was mich bis jetzt nicht überzeugt hat.

    Liebe Grüße Moni

    1. Hallo Moni

      vielleicht ist es ja für dich auch einfach nicht die richtige Zeit für dieses Buch. Manchmal, wenn es mir so geht, lese ich es einfach zu einem anderen Zeitpunkt und dann reißt mich ein Buch doch manchmal noch in seinen Bann. Aber natürlich sind Geschmäcker und Geduldsfäden unterschiedlich land 😀

      Liebe Grüße
      Meiky

  2. Hallo Meiky,

    dieses Buch klingt ja wirklich richtig ansprechend! Ich habe „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ erst vor kurzem gelesen und da ich dieses Buch so unglaublich gut fand, wollte ich eigentlich unbedingt mehr von Anna McPartlin lesen, aber ich habe beinahe befürchtet, dass nicht alle so gut sein werden. Deshalb ist es umso schöner zu lesen, dass es doch weitere lesenswerte Bücher von ihr gibt. „Irgendwo im Glück“ werde ich definitiv weiter beobachten, denn die Thematik klingt außerordentlich interessant. 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Kathi

    1. Hallo Kathi 🙂

      dann hoffe ich, dass dich das Buch nochmal so begeistern kann! Ich fand es von der Thematik her wirklich toll!

      Liebe Grüße
      Meiky

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