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[Rezension] „Um die Ecke geküsst“ von Meg Cabot

10. September 2017
[Rezension] "Um die Ecke geküsst" von Meg Cabot

Bücher von Meg Cabot sind immer etwas Schönes und Leichtes für zwischendurch. Ihre Mischung aus Chic-Lit und Krimi sind wirklich einzigartig. Bereits im letzten Jahr habe ich „Gibt es ein Leben nach der Torte“ von der Autorin gelesen und war von der Leichtigkeit und dem humorvollen Charme ihrer Bücher begeistert. Nun habe ich mich an den ersten Teil ihrer Reihe „Traummänner und andere Katastrophen“ gewagt. „Um die Ecke geküsst“ hat mich dabei nicht weniger begeistert als ihre bisherigen Bücher. Wer nach einer leichten Unterhaltung sucht, die einen trotzdem in seinen Bann zieht, ist hier genau richtig! Meg Cabot würde ich für Fans von Gemma Burgess oder Sophie Kinsella unbedingt weiterempfehlen!

[Rezension] "Um die Ecke geküsst" von Meg Cabot
   Verlag: blanvalet
   Seiten: 512
   Genre: Roman
   ISBN: 978-3-442-37541-7
   Preis: 8,95€ 
   Coverrechte liegen beim genannten Verlag

 

Das Besondere an „Um die Ecke geküsst“ ist, dass das gesamte Buch nur aus E-Mails besteht, die sich alle Protagonisten hin und her schreiben. Im Vordergrund steht dabei Mel Fuller, die als Journalistin arbeitet und sich mit den Problemchen und Krisen der Stars und Sternchen bestens auskennt. Mel hatte so etwas wie eine Beziehung mit einem ihrer Kollegen, doch dieser hat sich bei einer Auslandsrecherche anderweitig vergnügt und wurde daher aus ihrem Leben entfernt. Nur auf der Arbeit sehen sie sich natürlich noch. Doch dort stehen Mel ihre Freunde zur Seite, die natürlich auch die eine oder andere E-Mail zur Geschichte beisteuern.

Mel kommt gerne mal zu spät, doch eines morgens hat sie dazu sogar einen guten Grund. Vom Bellen des Hundes ihrer Nachbarin angelockt, findet sie die alte Dame niedergeschlagen in ihrer Wohnung. Niemand weiß, wer es auf die alte Dame abgesehen hat, aber sie hat erst einmal überlebt und liegt im Koma. Nun ist es an Mel sich um ihren Hund und ihre zwei Katzen zu kümmern und das ist alles andere als kompatibel mit ihrem Tagesplan. Auf der Suche nach lebenden Verwandten stößt Mel auf Max, den Neffen ihrer Nachbarin. Max hat einen Ruf als Womanizer. Er ist Fotograf und scharrt die hübschesten Frauen um sich herum. Doch als der vermeintliche Max in die Wohnung seiner Tante zieht, um sich um die Tiere zu kümmern, ist er ganz anders als alle behauptet haben. Er ist nett, liebevoll und großzügig. Doch leider ist es auch nicht Max, der Mel nach und nach den Kopf verdreht.

Einen Roman zu lesen, der nur aus E-Mails besteht, fand ich erstmal ungewöhnlich, doch zu dieser Geschichte hat es einfach gepasst. Wenn man sich erstmal an die unterschiedlichen Namen gewöhnt hat, kommt man sehr gut und schnell in der Geschichte zurecht. Die Seiten sind nur so verflogen, da der Schreibstil der Autorin so leicht und die E-Mails meist kurz und knapp waren. Das Buch ist auch nicht in Kapitel eingeteilt, sodass man einfach immer weiter und weiter liest. Die Geschichte ist spritzig, humorvoll und trotzdem fiebert man mit den Charakteren mit. Mir hat es wirklich sehr viel Spaß gemacht diese Geschichte zu erleben. Die Charaktere waren zwar größten Teils überspitzt dargestellt, aber wer zu Chick-Lit greift, erwartet ja auch genau das. Große Überraschungen hält „Um die Ecke geküsst“ zwar nicht bereit, aber wer einfach etwas Nettes für nebenbei sucht, ist hier genau an der richtigen Adresse!

vier Lesezeichen

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  1. Hey Meiky,
    schöne Rezension 🙂
    Von Meg Cabot habe ich auch noch ein paar Bücher im Regal stehen. Die Reihe von ihr habe ich auch bereits gelesen und fand sie sehr unterhaltsam. Locker, leicht und humorvoll.
    Liebe Grüße
    Franzi

    1. Hallo Franzi,

      dem kann ich nur zustimmen 🙂 Die anderen beiden Teile der Reihe liegen auch schon bereit!

      Liebe Grüße
      Meiky

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