3 Lesezeichen | Bücher | Thriller & Krimis

[Rezension] Totenweg von Romy Fölck | Produktplatzierung

8. März 2018
Rezension Totenweg Romy Fölck

Der Debüt-Krimi „Totenweg“ von Romy Fölck kam ganz überraschend bei mir zu Hause an. Eigentlich lese ich solche überraschenden Bücher nicht so schnell, aber die Verpackung hat mich einfach neugierig gemacht. Neben dem Buch, lag auch das Hörbuch, eine Autorenzeitschrift und ein Beweismitteltütchen bei. Werbetechnisch hat das bei mir total gezogen. Ich war wirklich gespannt auf das Buch und habe relativ bald das Hörbuch angeschmissen. Leider war das wohl ein Fehler. Warum erfahrt ihr unten!

[Rezension] Totenweg von Romy Fölck | Produktplatzierung
   Verlag: Bastei Lübbe
   Seiten: 412
   Genre: Krimi
   ISBN: 978-3-7857-2622-8
   Preis: 20,00€ 
   Coverrechte liegen beim genannten Verlag

 

Ein Cold Case im beschaulichen Norden. Als Frida in ihre Heimat zurückkehrt, wird sie automatisch an ihre Freundin Marit erinnert. Als Jugendliche waren sie unzertrennlich, doch ein grausamer Mörder hat Frida ihre Freundin genommen. Der Mörder des jungen Mädchens wurde nie gefasst. Doch Frida ist nicht ganz so unwissend, wie sie erahnen lässt. Sie hat dem Hauptkommissar nie die Wahrheit über die damalige Nacht verraten und hält auch fast 20 Jahre später damit noch hinter dem Berg. Ein weiteres Verbrechen holt auch den Hauptkommissar wieder auf den Plan. Den Mord an Marit hat er auch nach all den Jahren nicht vergessen und konnte sich nie verzeihen, dass Marits Mörder auch heute noch frei herumläuft. Dass die junge Frida nicht alles über die Nacht verraten hat, hatte er aber schon immer im Gefühl und so geraten sie auch nach all den Jahren wieder aneinander.

Die Geschichte an sich und auch ihr Inhalt ist nicht schlecht. Ich lese gerne über ungelöste Fälle, die nach vielen Jahren wieder hervorgeholt werden. Leider ist diese Tatsache an sich, aber kein Garant für ein gutes Buch. Es war eine nette Geschichte, die ein paar gute und auch ein paar nervige Aspekte hatte, aber alles in allem okay war. Aber auch nicht mehr. Durch das Hörbuch wurde leider der Übergang zwischen Erzählungen aus der Vergangenheit und der Gegenwart überhaupt nicht deutlich, was mich teilweise sehr verwirrt hat. Auch dass eine angehende Bundespolizistin aus wahnwitzigen Gründen einen Mörder deckt, fand ich leider alles andere als überzeugend.

Ich weiß nicht, wie es ist, wenn man das Buch tatsächlich liest, aber ich habe mich mit dem Hörbuch sehr schwer getan. Der Sprecher (Michael Mendl) war überhaupt nicht meins. Die Worte und Sätze wurden oft unnötig gestreckt. Die Betonung war wirklich gruselig. Und die Charaktere haben durch ihre Vertonung einen geradezu dümmlichen Eindruck gemacht. Ich fand es wirklich anstrengend dem Synchronsprecher zuzuhören, was für die Geschichte nicht gerade von Vorteil war. Insgesamt war es eine nette Geschichte, die leider aber auch nicht nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird.

drei Lesezeichen

Vielen Dank an Bastei-Lübbe für dieses Rezensionsexmplar!

Das könnte dir auch gefallen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Es freut mich, dass du kommentieren möchtest. Bitte denke daran, dass deine Eingaben gemäß der Datenschutzerklärung verarbeitet werden.