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[Rezension] Todesreigen von Andreas Gruber | Produktplatzierung

28. September 2017
Rezension Todesreigen Andreas Gruber

Andreas Grubers Reihe um Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder geht in eine neue Runde! Nachdem ich Teil eins „Todesfrist“ geliebt habe und mittlerweile auch „Todesurteil“ und „Todesmärchen“ verschlungen habe, war der neue Gruber ein Muss für mich! „Todesreigen“ hebt sich vom Cover her deutlich von den anderen Teilen ab, aber auch die Geschichte ist diesmal einfach anders. Nicht, was Spannung und überraschende Wendungen angeht, aber – ich sage es mal so – Andreas Gruber räumt ordentlich auf, was wirklich neugierig auf einen neuen Fall und ein neues Buch macht. Jetzt heißt es aber bestimmt wieder ein Jahr warten bis die beiden sich erneut in Ermittlungen werfen können. Zur Überbrückung kann ich euch mein Interview mit Andreas Gruber aus dem letzten Jahr empfehlen!

[Rezension] Todesreigen von Andreas Gruber | Produktplatzierung
   Verlag: Goldmann
   Seiten: 576
   Genre: Thriller
   ISBN: 978-3-442-48313-6
   Preis: 9,99€ 
   Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Vorweg muss ich an dieser Stelle sagen, dass dieser vierte Teil sehr von dem vorherigen Teil abhängt. Zum einen kann die Rezension daher ein Spoiler sein. Zum anderen ist dies aber auch ein Hinweis darauf, dass diese Reihe wirklich in der richtigen Reihenfolge gelesen werden sollte. Natürlich weil die Charaktere sich entwickeln und auch die Beziehung zwischen ihnen eine immense Bedeutung hat, sondern auch weil gerade in diesem Teil sehr viele Personen vorkommen, die früher eine Rolle gespielt haben.

In Todesreigen gibt es diesmal einen richtigen Todesregen. Ein BKA-Beamter stürzt sich als Geisterfahrer in den Tod, nachdem sein Sohn erschossen wurde. Eine Beamtin begeht Selbstmord nachdem ihre Schwester durch einen Unfall ums Leben gekommen ist. Und das sind bei weitem nicht die Einzigen. Ein Zusammenhang dieser Fälle wird allerdings nicht angenommen und so werden Sabine und ihre alte Bekannte Tina Martinelli mit den Fällen beauftragt. Nur Sabine Nemez macht die Anhäufung von toten BKA-Beamten stutzig und sie macht sich auf die Suche nach der Verbindung der Fälle. Da Maarten S. Sneijder Dank des vorherigen Falls suspendiert ist, ist Sabine diesmal auf sich allein gestellt.

Tatsächlich bekommt Maarten S. Sneijder erst in der zweiten Hälfte endlich wieder seinen Auftritt. Ich muss sagen, er hat mir gefehlt. Zwar war auch die erste Hälfte des Buches nicht langweilig oder uninteressant, aber es ist einfach nicht dasselbe ohne Maarten S. Sneijder. Ich bin einfach ein Fan von Sneijder und seinem skurrilen Charakter.

Die vielen Todesfälle, auch von bekannten Namen aus den vorherigen Teilen, haben mich erstmal ziemlich erschrocken. Kurz habe ich mich gefragt, ob es überhaupt noch weitere Teile der Reihe geben kann, wenn Andreas Gruber so ordentlich in seinen Reihen aufräumt. Auch war ich sehr gespannt auf die Auflösung des Falls und der Geschichte. Kann das alles wirklich sinnvoll zusammenhängen? Ja, es kann. Andreas Gruber hält mit viel Geschick wieder tolle Wendungen und Überraschungen für den Leser parat. Die Geschichte ist auf jeden Fall spannend bis zum Schluss! Für Fans der Todes-Reihe ist auch „Todesreigen“ wieder ein Muss! Aber wie gesagt, sollte man diese Reihe wirklich der Reihe nach genießen! Es lohnt sich in jedem Fall!

vier Lesezeichen

Vielen Dank an den Hörverlag für dieses Rezensionsexemplar!

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