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[Rezension] Scythe – Die Hüter des Todes von Neil Shusterman

26. Mai 2018
Rezension Scythe Neil Shusterman

Dystopien waren in den letzten Jahren ja wahre Renner unter den Jugendbüchern. Auch mich konnte das Genre wirklich begeistern – bis ich das Gefühl hatte, dass es einfach nichts Neues oder Innovatives mehr gab. Irgendwie lief immer  alles auf das Gleiche hinaus. Deshalb habe ich erstmal ein bisschen Abstand zu dem Genre genommen. Sythe – Die Hüter des Todes von Neil Shusterman stand trotzdem auf meiner Liste. Ich wollte unbedingt wissen, ob mich die Geschichte nicht vielleicht doch wieder überraschen könnte. Zumindest fand ich die Idee, dass es Hüter des Todes gibt (also Menschen, die über Leben und Tod aller entscheiden) sehr interessant. Die Idee bietet viel Potential für interessante Entwicklungen! Und auch wenn Sythe ein paar typische Dystopie-Eigenschaften aufweist, konnte mich die Geschichte sehr begeistern.

[Rezension] Scythe - Die Hüter des Todes von Neil Shusterman
   Verlag: Fischer Sauerländer
   Seiten: 528
   Genre: Dystopie
   ISBN: 978-3-7373-5506-3
   Preis: 4,99€ 
   Coverrechte liegen beim genannten Verlag

 

Die menschliche Welt hat es geschafft den Tod zu besiegen. Krankheiten, Unfälle und Mord existieren nicht mehr, denn die Menschen sind in der Lage alles zu heilen. Selbst das Alter spielt in dieser Welt keine Rolle mehr. Doch auch in der Welt, in der Citra und Rowan leben, muss gestorben werden, um die Überbevölkerung der Erde zu verhindern. Aus diesem Grund gibt es die Scythe. Diese entscheiden darüber, wer stirbt und wer lebt – keine Aufgabe, die auf große Begeisterung der meisten Menschen trifft. Doch als Citra und Rowan als Lehrlinge verpflichtet werden, müssen sie das Geschäft mit dem Tod erlernen. Schnell entwickelt sich zwischen den beiden eine enge Beziehung. Doch nur einer von beiden wird nach der Ausbildung als Scythe arbeiten und seine erste Aufgabe wird es sein, den anderen zu töten.

Die Geschichte wird sowohl aus der Sicht von Citra als auch von Rowan erzählt. Hierdurch kann man mit beiden mitfiebern. Auch wenn mich beide Seiten der Geschichte mitgerissen haben, ist mir vor allem Citra ans Herz gewachsen. Die verschiedenen Kategorien der Scythe waren für mich absolut nachvollziehbar gestaltet und die einzelnen Charaktere geradezu fesselnd. Vor allem Rowans Entwicklung war zwar erschreckend, aber irgendwie auch zu erwarten. Gerade der Fakt, dass nur einer von beiden am Ende überleben wird, gestaltet das Buch spannend, aber auch zwischendrin hatte das Buch immer wieder Spannungshochs.

Tatsächlich sind nach dem ersten Buch dieser Reihe noch nicht alle Fragen der erschaffenen Welt für mich geklärt. Ich hoffe sehr, dass auf diese Fakten noch in den weiteren Bänden eingegangen wird. Für mich steht auf jeden Fall fest, dass ich die Reihe um die Scythe weiter verfolgen werde. Lange habe ich kein Buch mehr gelesen, dass mich tatsächlich so zum Weiterlesen motiviert hat. Die Schreibstil des Autors war sehr leicht und daher auch flüssig zu lesen. Aber auch die Orte und Menschen waren so beschrieben, dass ich mir ein richtig gutes Bild von der Welt erschaffen konnte. Ich bin sehr gespannt, was die folgenden Bände noch bereithalten. Nach wie vor sehe ich viel Potential in der Geschichte!

fünf Lesezeichen

Vielen Dank an netgally und den Fischer Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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    1. Hallo Insi,

      ich bin auch schon total gespannt darauf, wie die Geschichte sich weiterentwickelt!
      Da freu ich mich jetzt ja noch mehr auf den zweiten 🙂

      Liebe Grüße
      Meiky

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