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[Rezension] Paper Passion von Erin Watt | Produktplazierung

6. November 2017
Rezension Paper Passion

Die Paper-Reihe von Erin Watt ist vermutlich die einzige Reihe, die ich dieses Jahr begonnen und auch schon bis zum aktuellsten Buch gelesen habe. „Paper Princess“ hatte mich Anfang des Jahres wirklich begeistert. Die Folgebände „Paper Prince“ und „Paper Palace“ konnten mich allerdings zum großen Teil nur noch wegen des Covers begeistern. Mir hat die Richtung, in die die Geschichte gedriftet ist, nicht so richtig zugesagt, obwohl ich durchaus ein Krimi- und Thriller-Fan bin. In ein New Adult-Buch hat das für mich aber leider so gar nicht gepasst. Trotzdem war ich super gespannt auf „Paper Passion“! Easton war in den ersten drei Bänden mein Lieblingscharakter, obwohl er gar nicht so im Mittelpunkt stand. Dass er seine eigene Geschichte bekommen hat, hat mich wirklich gefreut, aber leider konnte mich auch dieses Buch nicht so richtig überzeugen.

[Rezension] Paper Passion von Erin Watt | Produktplazierung
   Verlag: Piper
   Seiten: 352
   Genre: New Adult
   ISBN: 978-3-492-06116-2
   Preis: 12,99€ 
   Coverrechte liegen beim genannten Verlag

„Paper Passion“ beginnt einige Zeit nach den Büchern um Ella und Reed. Reed ist mittlerweile an der Universität und Ella und Easton in ihrem letzten Jahr an der Highschool. Das Leben an der Highschool hat sich verändert, denn der Anführer Reed ist nicht mehr da und Ella hat das Zepter nun übernommen. Easton hält sich aus diesem Machtkampf eher raus. Mit Football und seinen Alkohol-Exzessen ist sein Leben aber trotzdem nicht vollends ausgefüllt. Aus diesem Grund sucht er sich ein Abenteuer, das ihn in große Schwierigkeiten bringen kann. Durch dieses Abenteuer wird er ausgerechnet auf Hartley aufmerksam. Hartley ist eher Typ graue Maus und möchte mit den Royals überhaupt nichts zu tun haben. Sie will die Aufmerksamkeit nicht, sondern einfach einen guten Abschluss. Doch wenn ein Royal einmal eine neue Herausforderung gefunden hat, lässt er von dieser nicht mehr so schnell ab.

Easton war mir leider in diesem Buch furchtbar unsympathisch. Er ist unglaublich oberflächlich, macht sich überhaupt keine Gedanken um andere Menschen und er hat seinen Biss verloren. So hatte ich ihn überhaupt nicht in Erinnerung. Ich merke allerdings auch immer wieder, dass New-Adult-Bücher aus Männersicht einfach ganz furchtbar geschrieben sind. Okay, sie sind Bad Boys und das soll auch gerne so sein, aber das muss man dann eben anders rüberbringen als mit Gedanken á la „Eigentlich bin ich ja total oberflächlich, aber bei ihr werde ich mal eine Ausnahme machen“. Das geht einfach nicht. Da vergeht mir die Leselust, weil es einfach nicht authentisch ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand so denkt. Leider hat das für mich vieles kaputt gemacht.

Die Geschichte an sich war zumindest interessant, auch wenn mir da der Pfiff gefehlt hat. Es war nett. Es war schön für zwischendurch. Es war kurzlebig. Aber es war leider auch nicht mehr. Lediglich die letzten paar Seiten wurden interessant, aber gerade dann, als das Buch endlich Fahrt aufgenommen hatte, war Schluss und zwar mal wieder mit einem großen Cliffhanger. Während des Lesens hatte ich mir überlegt, dass das wohl das letzte Buch der Reihe für mich sein wird, weil sie nicht mehr das hält, was ich mir davon versprochen hatte. Aber wie der Cliffhanger endet, interessiert mich trotzdem. Also mal sehen, ob ich dem nächsten Teil noch eine Chance geben werde.

drei Lesezeichen

Vielen Dank an den Piper-Verlag und netgally.de für dieses Rezensionsexemplar!

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