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[Rezension] Manchmal will man eben Meer von Sandra Girod

29. April 2018
Rezension Manchmal will man eben Meer Sandra Girod

Das Wetter wird wieder schöner und damit steigt auch meine Lust auf leichte Romane und Liebesgeschichten. „Manchmal will man eben Meer“ von Sandra Girod hatte ich schon im letzten Jahr auf meiner blanvalet-Wunschliste, aber irgendwie bin ich nicht dazu gekommen. Jetzt endlich konnte ich mich der Geschichte widmen, doch leider war sie ganz anders als ich sie mir vorgestellt hatte. Der Funke des Sommerflaires und der Humor der Autorin sind leider nicht zu mir übergesprungen. Warum? Das könnt ihr im Folgenden nachlesen.

[Rezension] Manchmal will man eben Meer von Sandra Girod
   Verlag: blanvalet
   Seiten: 352
   Genre: Roman
   ISBN: 978-3-7645-0557-8
   Preis: 14,99€ 
   Coverrechte liegen beim genannten Verlag

 

Yola ist eigentlich eine Journalistin und Powerfrau. Für sie zählen immer die besten Ideen und neuesten Schlagzeilen, doch da kommt ihr die Mutter-Kind-Kur in Cuxhaven mit ihrer Tochter in die Quere. Neben der Gesundheit ihrer Tochter ist ihr da aber auch eine neue Story wichtig.

Kinder sind in ihrer Branche und bei ihrem Karrierestatus eher Luxusartikel und das Mutterdasein wenig toleriert. Doch bei der Mutter-Kind-Kur freundet sie sich schnell mit anderen Müttern an, bei denen längst nicht alles gut läuft. Durch sie lernt sie neue Probleme und Lebensweisen kennen und muss neue Situationen meistern.

Anfangs war Yola mir sehr sympathisch. Sie war kritisch gegenüber all den Übermuttis und überschwenglichen Frauen in der Kur. Sie beschreibt die Kinder, die außer Rand und Band sind, und Situationen, die viel Platz für Unterhaltung bieten. Leider war bei mir dabei schon nach kurzer Zeit die Luft raus. Der locker-leichte Schreibstil der Autorin war für mich zwar sehr angenehm zu lesen, aber der Witz und Charme der Geschichte kam bei mir gar nicht an. Die Erzählweise war mir viel zu plump, Situationen zu überspitzt und die Klischees zu zahlreich. Mich hat die Art und Weise, wie „Manchmal will man eben Meer“ erzählt wurde, leider schnell abgeschreckt.

Auch der Geschichte hat es für mich an einer richtigen Story gefehlt. Es gab keine interessante Hintergrundgeschichte, bei der man auf ein Ende hinfiebern konnte. Für mich war alles recht oberflächlich und dadurch nicht interessant und spannend. Für einen leichten Roman, den man im Strandurlaub lesen möchte, ist die Geschichte sicherlich geeignet, aber mich konnte die sie leider einfach nicht fesseln.

drei Lesezeichen

Vielen Dank an den blanvalet-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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