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[Rezension] Die Auswahl von Ally Condie

30. November 2017
Rezension Die Auswahl Ally Condie

Dystopien hatte ja eine Zeit lang einen richtigen Hype. An mir ist der erst vorbei gegangen, aber dann konnte ich mich wirklich für dieses Genre erwärmen. Gerade Bücher wie Flawed und Perfect von Cecelia Ahern oder die Gelöscht-Trilogie Terri Terry haben mich sehr begeistert. Ich mag es in andere Welten einzutauchen, die der unseren nicht so unähnlich sind. Gerade die Veränderungen der Welten durch menschliche Ursachen, finde ich sehr spannend. Aus diesem Grund habe ich mir auch „Die Auswahl“ von Ally Condie mal auf dem Flohmarkt gekauft. Zu diesem Buch habe ich im Laufe der Zeit sehr unterschiedliche Rezensionen und Meinungen gelesen, weshalb ich es lange ungelesen im Regal gelassen habe. Irgendwie hat mich die Geschichte aber trotzdem interessiert, weshalb ich jetzt endlich mal in die Welt von Cassia und Ky eingetaucht bin.

[Rezension] Die Auswahl von Ally Condie
   Verlag: Fischer Verlage
   Seiten: 464
   Genre: Dystopie
   ISBN: 978-3-596-18835-2
   Preis: 9,99€ 
   Coverrechte liegen beim genannten Verlag

 

Cassia lebt in einer Gesellschaft, in der den Jugendlichen schon ihr perfekter Partner zugeteilt wird. Zu Beginn der Geschichte hat Cassia gerade ihren großen Abend vor sich, wo ihr in einer großen Zeremonie ihr perfekter Partner zu geteilt wird. Zu ihrer großen Überraschung bekommt sie ausgerechnet ihren besten Freund Xander zugeteilt. Doch zur anfänglichen Freude mischt sich bald Zweifel, denn auf dem Chip, der ihr alles über ihren neuen Lebenspartner erzählen soll, wird ihr auch ein anderer Junge gezeigt. Ein Junge, den Cassia ebenfalls kennt, denn Ky geht auf die gleiche Schule wie Cassia und Xander. Die Regierung versichert ihr, dass es sich dabei nur um einen Fehler handelt, doch Cassia interessiert sich mehr und mehr für Ky, dessen Welt so ganz anders ist als ihre. Als Ky jedoch plötzlich verschwindet, beginnt Cassia an der Gesellschaft, der sie seit ihrer Geburt an folgt, zu zweifeln.

Die Welt von Cassia und Ky wurde mir von der Autorin sehr glaubhaft und eindrucksvoll beschrieben. Ich konnte mich sehr schnell in die dort wirkenden Gesetze und Bräuche einlesen und zurecht finden. Als Leser merkt man sofort, dass etwas in dieser heilen Welt nicht stimmen kann und kann mit Casssia nach und nach erleben, vor welchen Fehlern und Problemen die Regierung steht. Die dystopische Welt in „Die Auswahl“ hat mir gut gefallen, auch wenn die Autorin das Rad dabei nicht neu erfunden hat. Es hatte seine Besonderheiten und vor allem Cassia und Ky haben mir wirklich gut gefallen. Ky als Einzelgänger und herzensguter Mensch und Cassia als leicht naives und doch neugieriges Mädchen. Ich finde es hat alles perfekt zusammen gepasst.

Natürlich ist gerade der erste Band eher eine Einführung in die Gesellschaft und die Möglichkeit die Charaktere kennenzulernen. Erst gegen Ende wurde die Geschichte spannender und interessanter. Das Ende macht neugierig auf die folgenden Teile, weshalb ich auf jeden Fall weiterlesen werde. Jetzt, wo man die Welt, in der Cassia und Ky leben, kennt, legt die Geschichte hoffentlich noch etwas an Spannung zu. Alles in allem war „Die Auswahl“ für mich aber ein sehr gelungener erster Teil einer Dystopie!

vier Lesezeichen

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    1. Hallo Desiree,

      ja, der Anfang war für mich auf jeden Fall schon mal sehr gelungen! Mal sehen, ob mich der Rest auch überzeugt.

      Liebe Grüße
      Meiky

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