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[Rezension] Der Vollstrecker von Chris Carter

16. August 2018
Rezension Der Vollstrecker von Chris Carter

Die Bücher von Chris Carter stehen schon lange auf meiner Liste. Ich habe einige seiner Bücher schon ungelesen im Regal, aber irgendwie bin ich nie wirklich dazu gekommen die Bücher tatsächlich zu lesen. Warum? Das weiß ich auch nicht, denn eigentlich hört man wirklich nur begeisterte Stimmen zu seiner Reihe um Robert Hunter. Vor ein paar Monaten habe ich mir endlich den ersten Teil „Der Kruxifixkiller“ geschnappt und gelesen. Soooo begeistert war ich von dem Buch allerdings nicht. Es war ein guter und solider Thriller, aber die pure Begeisterung überkam mich nicht. Für den Urlaub habe ich mir den zweiten Teil „Der Vollstrecker“ rausgesucht und habe das Buch geradezu verschlungen. Dieses Buch hat mich wirklich mitgerissen! Umso mehr freue ich mich jetzt doch die Reihe so schnell wie möglich wegzulesen. Besonderer Anreiz ist für mich Chris Carters Lesung im Rahmen des Braunschweiger Krimifestivals, die ich diesen Herbst besuchen werde.

[Rezension] Der Vollstrecker von Chris Carter
   Verlag: Ullstein
   Seiten: 496
   Genre: Thriller
   ISBN: 9783548281100
   Preis: 11,00€ 
   Coverrechte liegen beim genannten Verlag

 

Ein Priester wird in seiner Kirche brutal ermordet. Statt seines Kopfes befindet sich der eines Hundes auf seinen Schultern und um ihn herum sind Zeichnungen aus Blut. Doch ist das die Tat eines religösen Fanatikers? Bei der genaueren Untersuchung wird die Zahl 3 auf der Haut des Opfers gefunden. Was bedeutet die Zahl? Gibt es tatsächlich noch zwei weitere Opfer des Täters? Die Polizei tritt auf der Stelle – bis eine neue Leiche gefunden wird.

„Der Vollstrecker“ hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen und wollte immer wissen, wie es weitergeht. Die Spannung wird tatsächlich das ganze Buch über aufrechterhalten. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass es langatmig oder gar langweilig wird. Auch konnte ich im Vorfeld nicht erraten wer der tatsächliche Mörder ist. Trotzdem ist die zugrunde liegende Geschichte nachvollziehbar.

Leider gab es einen Charakter, der mir in diesem Buch gar nicht zugesagt hat. Die junge Frau „Monica“ wird durch ihre Visionen zu den Ermittlern Hunter und Garcia getrieben und mischt sich mit ihren Visionen in die Ermittlungen ein. Da es sich hierbei um etwas Übernatürliches handelt, hat mich dies leider gar nicht begeistert. Ich bin einfach kein Fan davon, wenn der Einsatz von Übernatürlichem nötig ist für eine Ermittlung. Zum Glück hat mich das Buch ansonsten sehr mitgerissen, sodass ich ihm trotzdem die volle Punktzahl geben kann.

Mir hat „Der Vollstrecker“ viel besser gefallen als der erste Teil der Reihe. Ich hoffe sehr, dass die weiteren Bände mich genauso fesseln werden!

fünf Lesezeichen

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