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[Rezension] Der Kruzifix-Killer von Chris Carter

29. März 2018
Rezension Der Kruzifix-Killer Chris Carter

Von der Reihe rund um die Ermittler Hunter & Garcia von Chris Carter habe ich wirklich schon sehr viel gehört! Von vielen wird der Autor und auch die Reihe ja geradezu gefeiert. Natürlich wollte auch ich deswegen unbedingt in diese Geschichten eintauchen. Der Kruzifix-Killer lag jetzt tatsächlich schon eine ganze Weile ungelesen in meinen Regalen. Warum ich ihn nicht gelesen habe, wenn doch so viele begeistert sind? Tja, das weiß ich auch nicht. Aber jetzt endlich habe ich es ja getan. Wie mir die Geschichte gefallen hat, könnt ihr im Folgenden nachlesen.

[Rezension] Der Kruzifix-Killer von Chris Carter
   Verlag: Ullstein
   Seiten: 480
   Genre: Thriller
   ISBN: 9783548281094
   Preis: 11,00€ 
   Coverrechte liegen beim genannten Verlag

 

Robert Hunter ist der Überflieger des Morddezernats. Mit seinen Fähigkeiten in der Fallanalyse und seinem untrügerischen Instinkt hat er bisher jeden Fall gelöst. Nur einer hat ihn nie so richtig los gelassen. Als dann wieder eine Leiche auftaucht, die die Handschrift ausgerechnet diesen alten Bekannten trägt, ist Hunter klar, dass er damals einen Fehler gemacht hat. Doch nachdem die damaligen Ermittlungen scheinbar zum falschen Täter geführt haben, ist er kein Stück weiter. Noch dazu bekommt Hunter ausgerechnet jetzt einen neuen Partner – Carlos Garcias. Einen Grünschnabel, wie er ihn nennt.

Chris Carter fiel mit der Geschichte gleich zu Anfang ins Haus. Durch einen Blick in die Zukunft spannt der Autor seine Leser schon im ersten Kapitel auf die Folter. Mich hat direkt eine Spannung erfasst, die auch die ersten 100 Seiten angehalten hat. Durch Sicht- und Perspektivwechsel bleibt die Geschichte durchweg interessant. Die anfängliche Spannung konnte sich für mich aber nicht das ganze Buch hinweg halten. Schnell driftet die Geschichte in die übliche Polizeiermittlung eines Thrillers ab, die mich einfach nicht mehr so mitreißen kann. Viele Eigenheiten der Charaktere sind originell und auch die Geschichte hat viele ungeahnte Wendungen – eine Neuerfindung des Rads ist dieses Buch allerdings auch nicht. Leser, die ein Herz für Fallanalyse und Profiling haben, kommen hier sicherlich trotzdem auf ihre Kosten.

Der Schreibstil von Chris Carter ist sehr locker und lässt die Seiten schnell vergehen. Mich persönlich hat die Kapitelaufteilung etwas gestört, da diese mitten auf der Seite wechseln. Trotzdem sind die recht kurzen Kapitel gut, um schnell noch ein paar Seiten der Geschichte zu verschlingen. Alles in allem hat mir die Geschichte gut gefallen und ich freue mich schon darauf die folgenden Bände des „Kruzifix-Killers“ zu lesen.

vier Lesezeichen

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  1. Hallo Meiky,
    erst vor zwei Tagen habe ich beschlossen, dass ich doch nun endlich mal die Reihe von Chris Carter lesen sollte. Deine ansprechende Rezension dazu bestärkt mich darin.
    Vielen Dank und liebste Grüße, Hibi <3

    1. Hallo Hibi,

      man kann sich den Büchern ja fast nicht entziehen 😀
      Ich wünsche dir viel Freude mit dem Buch!

      Liebe Grüße
      Meiky

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