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[Rezension] Der Augenjäger von Sebastian Fitzek

29. Januar 2016

[Rezension] Der Augenjäger von Sebastian Fitzek


Autor: Sebastian Fitzek

Titel: Der Augenjäger
Verlag: Knaur
Seitenanzahl: 432
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-426-50373-7
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt

[Rezension] Der Augenjäger von Sebastian Fitzek
Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen. Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein – und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen … (Quelle: dromer-knaur.de)

Meine Meinung

[Rezension] Der Augenjäger von Sebastian Fitzek

Dieses Buch ist der zweite Teil der Dilogie um den Augensammler. Meiner Meinung nach ist es dringen zu empfehlen „Der Augensammler“ vorab zu lesen. Dieser zweite Teil schließt nahtlos an den ersten Teil an und setzt das Wissen aus dem ersten Teil voraus. Andernfalls würde man sich für den ersten Teil sehr stark spoilern. Aus diesem Grund werde ich euch von dem Inhalt auch nicht mehr verraten, als ihr oben schon lesen konntet.
Leider weiß ich nicht so recht, was ich von diesem zweiten Teil halten soll. Einerseits ist es ein typisches Fitzek-Buch. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und war nach jedem Kapitel gespannt auf das Folgende. Die vielen Cliffhanger am Ende der Kapitel haben das Aufhören da auch nicht gerade leichter gemacht. Der Schreibstil war flüssig, die Geschichte spannend und ich wie immer auf der falschen Fährte. Leider hat mich das Ende aber weniger überrascht als es das sollte, denn eigentlich bestätigte sich nur mein Verdacht aus dem ersten Teil. 
Außerdem finde ich es fast schade, dass Fitzek nicht etwas brutaler mit seinen Protagonisten umgeht. Für mich war der Anfang des Buches der Knaller und ich habe mich wahnsinnig über etwas gefreut, einfach weil ich damit nicht gerechnet hätte. Leider habe ich aber schon vermutet, dass dem dann nicht wirklich so ist und war demnach wenig überrascht, als sich meine Vermutung bestätigt hat. Meiner Meinung nach könnte Herr Fitzek ruhig etwas schonungsloser mit so manchen Charakteren umgehen und dadurch etwas mehr Dramatik in die ganze Geschichte bringen. Die Geschichte an sich war natürlich mal wieder fesselnd und die Vorstellung des Verbrechens ein Grauen. Trotzdem bin ich leider nicht zu 100% überzeugt von der Geschichte. 


Fazit

[Rezension] Der Augenjäger von Sebastian Fitzek
Ein toller zweiter Teil rund um den Augensammler!Wer Spannung sucht, ist hier auf jeden Fall richtig!

[Rezension] Der Augenjäger von Sebastian Fitzek


Die Reihe:
1) Der Augensammler2) Der Augenjäger

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  1. Brutaler vielleicht nicht unbedingt, aber sagen wir mal so: Manchmal sollte es nicht für alle ein "Happy End" geben. Das ist mir hier irgendwie negativ aufgefallen.. Ich lasse mich gerne mal vom Tod einer Hauptfigur oder offenen Enden oder so was schocken. Vielleicht bin ich aber auch einfach etwas komisch 😀

  2. Okay, also dieses Kommentar ist ein einziger SPOILER – alle die das Buch nicht kennen, sollten jetzt wegscrollen!

    Ich wusste nicht so recht, wie ich es umschreiben sollte, aber man fand ich das geil, als sich der Typ schon im ersten Kapitel in den Kopf geschossen hat. Und dann habe ich gedacht, als ob der Fitzek ein neues Buch schreibt und nach einem Kapitel eine der Hauptfiguren killt.. Ich hätte die Aktion extrem geil gefunden und war dementsprechend enttäuscht als er wieder aufgetaucht ist (obwohl ich mir das schon gedacht habe..). Und dann überlebt der Kerl mit dem Kopfschuss.. Der Kerl mit dem Bauchschuss, der schon alles vollgeblutet hat.. Die blinde überlebt.. Die mit dem ausgestochenen Auge überlebt.. Und natürlich überlebt auch das Kind.. Also vielleicht bin ich da etwas radikal, aber ich hätte das Buch mit etwas mehr Drama in der Hinsicht besser gefunden 😀 Vermutlich teilen nicht viele diese Sicht, aber ich würde mich über so was einfach mal freuen.. Es ist etwas deprimierend, wenn man immer denkt "Oh man, das wäre voll gefährlich und spannend, wenn ich nicht eh wüsste das wieder jeder überlebt". Die Moral dieses Kommentars: ich stumpfe langsam ganz schön ab 😀

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