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[Rezension] Der Anhalter von Lee Child

30. Oktober 2016

[Rezension] Der Anhalter von Lee Child


Autor: Lee Child

Titel: Der Anhalter
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 448
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-7341-0300-1
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt

[Rezension] Der Anhalter von Lee Child
Jack Reacher bemühte sich, harmlos auszusehen, was ihm mit seiner großen, massigen Gestalt und der gebrochenen Nase nicht leicht fiel. Umso dankbarer war er, als endlich ein Auto hielt, um ihn mitzunehmen. Die Frau und die beiden Männer im Wagen waren offensichtlich Kollegen, zumindest schloss Reacher das aus ihrer einheitlichen Kleidung. Er wusste nichts von ihrer Verwicklung in den Mord, der nicht weit entfernt verübt worden war. Für die Insassen des Wagens war Reacher nur eine Möglichkeit, die Polizei von sich abzulenken. Sie ahnten nicht, wer bei ihnen im Auto saß. Schließlich sah Reacher aus wie ein harmloser Anhalter … (Quelle: randomhouse)

Meine Meinung

[Rezension] Der Anhalter von Lee Child

Auf die Jack-Reacher-Reihe von Lee Child bin ich tatsächlich durch einen Film aufmerksam geworden. Da mir das „Profiling“ in dem FIlm und das Wissen von Jack Reacher wirklich gut gefallen haben, wollte ich auch unbedingt mal ein Buch dieser Reihe lesen. Tatsächlich ist “ Der Anhalter“ bereits der 16. Teil der Reihe. Trotzdem ist es kein Problem dieses Buch ohne seine Vorgänger zu lesen. Einen 17. Teil gibt es aber auch schon! „Die Gejagten“ heißt das neueste Werk aus der Reihe. 
Was mich an dem Anhalter besonders begeistert hat, ist der Aufbau des Buches. Auch wenn, wie in den meisten Krimis und Thrillern, natürlich auch hier Ermittlungsarbeit getätigt wird, spielt Jack Reacher eine sehr interessante und ungewöhnliche Rolle in der Geschichte. Als Anhalter wird er von zwei Männern und einer Frau mitgenommen, die scheinbar zusammengehören. Doch dank seiner Profiling-Kenntnisse wird Jack Reacher schnell stutzig, denn so ganz passen die Aussagen der Insassen nicht zu seinen Beobachtungen. Ehe sich Jack Reacher versieht, befindet er sich in einer Verfolgungsjagdt und in Ermittlungsarbeit wieder.
Jack Reacher als Person war für mich als Leser sehr ungewöhnlich. Seine raue Art und sein scharfer Verstand sind aber eine sehr gelungene Mischung für einen Ermittler, der eigentlich gar keiner ist. Gegenüber den handelnden Personen ist Jack Reacher eher verschlossen und gibt wenig Informationen über sich preis. Dadurch umgibt ihn aber auch eine gewisse geheimnisvolle Aura. Neben der Sicht von Jack Reacher erhält der Leser auch Einblicke in die Ermittlungstätigkeiten des FBIs. Aber natürlich ist Jack Reacher die zentrale Person dieses Buches. Dies äußert sich auch in Alleingängen, die wohl jedem normalen Menschen zu gefährlich wären.
Insgesamt hat mir der ungewöhnliche Aufbau des Buches sehr gut gefallen. Es war einfach mal eine etwas andere Art von Thriller. Die Geschichte war spannend und hatte interessante Wendungen. Trotzdem konnte mir der Hauptcharakter nicht wirklich ans Herz wachsen, weshalb ich nicht sicher bin, ob ich die Reihe weiter verfolgen werde. Auch der Schreibstil konnte mich nicht zu 100% überzeugen. Gerade die Kommunikation der Charaktere war meiner Meinung nach sehr schlicht und wenig abwechslungsreich beschrieben. Trotzdem ist die Geschichte spannend und gerade das Ende sehr actionreich, sodass das Lesevergnügen nicht nachgelassen hat.

Fazit

[Rezension] Der Anhalter von Lee Child
„Der Anhalter“ ist kein normaler Thriller!Ein eigenwilliger Hauptcharakter und der ungewöhnliche Aufbau der Geschichte machen diesen Thriller zu etwas Besonderem.
[Rezension] Der Anhalter von Lee Child

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