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[Rezension] Das Liebesleben der Suppenschildkröte von Theresia Graw

11. Mai 2016

[Rezension] Das Liebesleben der Suppenschildkröte von Theresia Graw


Autor: Theresia Graw
Titel: Das Liebesleben der Suppenschildkröte
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 320
Genre:  Roman
ISBN: 978-3-442-38201-9
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt

[Rezension] Das Liebesleben der Suppenschildkröte von Theresia Graw Single-Frau Anfang 40 mit zwei kleinen Kindern sucht Mann – zieht man damit seinen Traumprinzen an Land? Eher nicht. Zu dem Schluss kommt zumindest Sophie, nachdem der jüngste potenzielle Liebhaber vor ihrem Nachwuchs Reißaus genommen hat. Als die Münchner Lokalreporterin bei einem Auffahrunfall den schicken Anwalt Roland kennenlernt, verschweigt sie die lieben Kleinen daher kurzerhand – ganz à la Suppenschildkröte, die ihre Brut allein am Strand zurücklässt. Sobald Roland sich in sie verliebt hat, wird Sophie ihm reinen Wein einschenken. Eine winzige Schwindelei, die spektakulär nach hinten losgeht … (Quelle: randomhouse)

Meine Meinung

[Rezension] Das Liebesleben der Suppenschildkröte von Theresia GrawDas Liebesleben der Suppenschildkröte ist genau der richtige Roman, wenn man sich bei schönem Wetter entspannen möchte. Diese leichte und unterhaltsame Geschichte ist das perfekte Buch für zwischendurch, wenn man sich von einer Geschichte einfach nur treiben lassen möchte. Sophie ist geschieden, Mutter zweier Kinder und Teilzeit Journalistin. Ihr Leben ist stressig, chaotisch und vor allem sehr fremdbestimmt. Ihre Kinder stehen für sie an erster Stelle, auch wenn nicht immer alles so klappt, wie es bei anderen Vorzeigemuttis der Fall wäre. Natürlich wünscht sich Sophie auch einen neuen Mann an ihrer Seite, aber mit Kindern ist das alles andere als leicht. Sophie ist sehr engagiert und das sowohl im Beruf, als auch im Mutterdasein. Beides unter einen Hut zu bekommen ist dabei aber gar nicht so einfach. So endet vieles, was Sophie anfängt, im reinen Chaos, was zum Glück aber sehr unterhaltsam ist. Ihre Kinder Timo und Lina sind goldige Schätze, die kein Blatt vor den Mund nehmen und ihre Mutter so in das eine oder andere Fettnäpfchen drängen. Die kleine Familie war mir unglaublich sympathisch und ich habe sie gerne bei ihren kleinen Abenteuern begleitet. Natürlich bedient sich die Autorin auch dem einen oder anderem Klischee. So ist zum Beispiel Sophies Ehmann alles andere als außergewöhnlich. Er hat eine neue – viel zu junge – Freundin und ist alles andere als zuverlässig, wenn es um die Kundenbetreuung geht. Vieles an der Geschichte fand ich aber sehr originell und sehr gut verknüpft, sodass mir die Klischees nichts ausgemacht haben.  Das Buch ist ein bisschen im Tagebuchstil gehalten. Die Kapitel bestehen aus den einzelnen Wochentagen, die dann noch in verschiedenen Uhrzeiten unterteilt sind. Die Geschichte ist aus der Sicht von Sophie geschrieben, was uns einen Einblick in ihre teilweise sehr verrückten und verstricken Gedanken bietet. Der Schreibstil ist sehr locker und die Seiten verfliegen tatsächlich sehr schnell! Und ich liebe das Cover! Die Aufmachung und die Farbgestaltung entspricht wirklich total meinem Geschmack! Auch der Titel passt perfekt zu dieser sommerlich leichten Lektüre! Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen und gerade für sommerliche Strandtage ist die Geschichte bestens geeignet!

Fazit

[Rezension] Das Liebesleben der Suppenschildkröte von Theresia Graw
Ein unterhaltsamer Mix aus chaotischem Familienleben und Liebesgeschichte!Der perfekte Begleiter für die Strandtasche!
[Rezension] Das Liebesleben der Suppenschildkröte von Theresia Graw

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