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[Rezension] AchtNacht von Sebastian Fitzek

11. Juni 2018
Rezension AchtNacht Sebastian Fitzek

Früher habe ich die Bücher von Sebastian Fitzek echt gerne gelesen. Sie waren immer spannend und wirklich ein einem Zug weggesuchtet. Nachdem ich allerdings viele seiner Bücher in kurzer Zeit gelesen hatte, tritt nach und nach immer mehr Ernüchterung ein. Seine Bücher haben einfach ein Schema, dass man sehr schnell durchblicken kann – gerade, wenn man viele Bücher in kurzer Zeit liest. Auch liegt all den spannenden Geschichten oft die gleiche Grundidee zugrunde und das finde ich echt ermüdend. Leider machte auch „AchtNacht“ kein Halt davor. Ich habe mich über zwei Monate durch die Seiten gequält. Ich hatte wirklich gehofft, dass mich mal wieder ein Buch von Sebastian Fitzek überzeugen kann, aber „AchtNacht“ war dafür definitiv nicht das richtige Buch.

[Rezension] AchtNacht von Sebastian Fitzek
   Verlag: Droemer Knaur
   Seiten: 416
   Genre: Thriller
   ISBN: 978-3-426-52108-3
   Preis: 12,99€ 
   Coverrechte liegen beim genannten Verlag

 

Am 08.08. um 8:00Uhr beginnt die AchtNacht. Zwei Menschen wurden für diese Nacht ausgewählt. Zwei Menschen, die vogelfrei sind und von einer ganzen Stadt gejagt werden. Jeder darf sie töten, ohne dafür bestraft zu werden. Wer zu erst einen der beiden Erwählten tötet, ist der Gewinner der AchtNacht und erhält 10 Millionen Euro. Ein großer Anreiz, der viele Jäger auf den Plan ruft.

Als Ben erfährt, dass er für dieses dubiose Spiel ausgewählt wurde, ist er ziemlich verblüfft. Wer mag ihn für dieses Spiel nominiert haben? Und wie soll er sich einen ganzen Tag vor all den Jägern verstecken? Die zweite Auserwählte ist Arezu – eine Frau, die viel mehr von diesem Spiel weiß, als gut für sie ist. Beide werden von den Jägern durch Berlin getrieben, wobei nicht nur sie in kritische Situationen geraten, sondern jeder, der ihnen nahe steht.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit dem „Spiel“ von vornherein nichts anfangen konnte. Mir war es einfach eine Spur zu abgedreht. Dadurch hat mich leider die Spannung nicht so richtig gepackt. Ich finde, dass auch dieses Buch wieder super und auch mitreißend geschrieben ist, aber leider war die Geschichte einfach nicht meins. Es war ein 0815-Fitzek. Mit all dem, was mir schon in vergangenen Büchern negativ aufgestoßen ist. Da ich niemanden Spoilern möchte, behalte ich das an dieser Stelle allerdings für mich. Tatsächlich hat mich vor allem das Ende aber ziemlich enttäuscht.

So war auch „AchtNacht“ für mich wieder ein enttäuschendes Buch von Sebastian Fitzek. Wenn ihr euch für den Autor interessiert, empfehle ich euch eher zu Büchern, wie „Der Seelenbrecher“ oder „Der Augensammler“. Diese Bücher des Autors haben mich richtig überrascht und überzeugt!

drei Lesezeichen

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  1. Hallo,

    diesen Thriller habe ich gerade gelesen. Ich muss auch sagen, dass manche Plots wirklich sehr an den Haaren herbeigezogen sind. Bei diesem Buch hat mich diese Todeslotterie auch eher abgeschreckt, aber ich habe mich mal darauf eingelassen. Für mich waren es gerade noch so 4 Sterne, aber ich bin mit Fitzek auch erst einmal durch. „Abgeschnitten“ war da schon eine ganz andere Hausnummer.

    Liebe Grüße
    Barbara

    1. Hallo Barbara,

      ja, zum Glück hat er viele sehr gute Bücher! Da dürfen auch mal „schlechtere“ dabei sein 🙂 Ein paar ungelesene habe ich noch von ihm. Mal schauen, wann ich denen wieder eine Chance gebe.. Ich hoffe, das nächste seiner Bücher wird dich wieder begeistern!

      Liebe Grüße
      Meiky

    1. Hallo Mella,

      ich warte gespannt auf deine Rezension 😀 Bisher habe ich echt wenige positive Stimmen zum Buch gesehen..

      Liebe Grüße
      Meiky

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