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NSA von Andreas Eschbach – Rezension

10. Februar 2019
Rezension NSA Andreas Eschbach

Andreas Eschbach ist einer der Autoren, die für mich immer auf meiner To-Read-Liste standen. Doch irgendwie hat es nie ein Buch von ihm in mein Regal geschafft. Sein neustes Werk NSA – Nationales Sicherheits-Amt hat mich jedoch so sehr angefixt, das ich es einfach lesen musste! Das Cover hätte mich an sich gar nicht so sehr angesprochen, aber der Klappentext klang einfach total genial! Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie der zweite Weltkrieg tatsächlich verlaufen wäre, wenn es damals schon die sozialen Netzwerke und Überwachungsmöglichkeiten von heute gegeben hätte. Ein genialer Gedanke, dessen Ausarbeitung mich neugierig gemacht hat – und enttäuscht wurde ich nicht!

NSA von Andreas Eschbach - Rezension
   Verlag: Bastei Lübbe
   Seiten: 796
   Genre: Thriller
   ISBN: 978-3-7857-2625-9
   Preis: 16,99€ 
   Coverrechte liegen beim genannten Verlag

In seinem neusten Buch NSA beschreibt Andreas Eschbach das Leben während des Zweiten Weltkriegs, doch als wäre es nicht schlimm genug gewesen damals, erhalten seine Figuren Zugang zu den heutigen Technologien und somit völlig neue Gelegenheit zur Verfolgung und Überwachung. Die SS hat plötzlich die Möglichkeit durch Internet, Mobiltelefone und die Künste der Programmierung alles über einen Menschen herauszufinden. Von der Menge der Nahrung die sie kaufen, den Kalorien, die sie pro Kopf verbrauchen, bis hinzu Standortbestimmungen. In diesem Szenario ist niemand mehr sicher!

Die Hauptfigur dieser Geschichte ist die junge Helene Bodenkamp, die als Programmiererin im Nationalen Sicherheits-Amt (NSA) arbeitet. Sie hat sich diesen Platz und ihre Fähigkeiten hart erkämpft und gehört zu den besten Programmiererinnen Deutschlands. Doch als das NSA darum kämpfen muss, nicht in ein anderes Amt eingegliedert zu werden, werden ihr ihre Fähigkeiten zum Verhängnis. Zwar beeindruckt sie wichtige Offiziere mit ihren Daten, doch durch ihre Programme lassen sich Menschen auffinden, die sich eigentlich verstecken wollten – und das versetzt Helene in große Unsicherheit.

Andreas Eschbach hat es geschafft mit NSA eine Geschichte zu kreieren, die mich komplett in seinen Bann gezogen hat. Ich habe das Buch geradezu in einem Rutsch verschlungen! Ich liebe die Originalität der Geschichte, denn auch wenn das Buch während des Zweiten Weltkriegs spielt, ist das Ganze für heute nicht undenkbar. Dieses Buch ist erschreckend, fesselnd und überraschend zugleich! Selten wird man von einem Autor so an der Nase herumgeführt.

Es ist eines dieser Bücher, das einen fassungslos zurücklässt und auch nach Tagen immer noch im Kopf herumspukt! Von mir eine absolute Leseempfehlung!

fünf Lesezeichen

Vielen Dank an netgally und Bastei Lübbe für dieses Rezensionsexemplar!

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