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Noah von Sebastian Fitzek – Rezension

19. Oktober 2018
Noah von Sebastian Fitzek Rezension

Noah war eines der letzten Bücher von Sebastian Fitzek, die ich noch ungelesen in meinem Regal hatte. Ich habe mich ganz ohne Erwartungen an das Buch gemacht, denn eigentlich wusste ich überhaupt nicht worum es geht nur, dass es anders sein sollte als seine anderen Bücher. Thematisch hat mir „Noah“ auch richtig richtig gut gefallen, aber so ganz überzeugt war ich letztendlich doch nicht, warum? Das könnt ihr in meiner Rezension nachlesen. Weitere Rezensionen zu Sebastian Fitzek findet ihr beispielsweise unter „AchtNacht“ oder „Abgeschnitten“.

Noah von Sebastian Fitzek - Rezension
   Verlag: Bastei Lübbe
   Seiten: 558
   Genre: Thriller
   ISBN: 978-3-404-17167-5
   Preis: 10,50€ 
   Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Noah weiß nicht wer er ist. Er wurde angeschossen und lebt seitdem mit seinem Retter Oskar auf den Straßen Berlins. Er weiß nicht wo er herkommt, was er arbeitet oder ob er eine Familie hat. Nicht mal seinen Namen kennt er, doch jeder nennt ihn Noah, da diese Buchstaben auf seine Hand tätowiert sind. Dass er nicht auf die Straße gehört, ist ihm schnell klar, denn sein Wissen und seine Fähigkeiten müssen einen Grund haben. Und so macht er sich mit Hilfe seines Obdachlosen Partners auf die Suche nach seiner Vergangenheit.

Noah ist ein spannender Thriller, dessen Geschichte sich aus Verschwörungstheorien, Massenvernichtung und Umweltbewusstsein zusammensetzt – vielfältige Themen zu einer fesselnden Geschichte kombiniert. Thematisch hat mich das Buch echt begeistert!

Leider hat sich die Geschichte für mich ein bisschen zu sehr gezogen und zwischendurch etwas an Spannung verloren. Dadurch habe ich mich etwas schwerer damit getan am Ball zu bleiben. Es hat sich aber gelohnt das Buch zu beenden! Vor allem das Nachwort hat mich mal wieder nachdenklich gemacht. Wie bei allen Fitzek Büchern ist das Nachwort auch hier wieder einmal Pflicht!

Dieser etwas andere Fitzek hat mich sehr überrascht und begeistert. Vor allem das Thema ist für einen Thriller genial!

vier Lesezeichen

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  1. Noah war lustigerweise der erste Fitzek, den ich gelesen habe. Und interessanterweise meines Erachtens immer noch einer der Allerbesten. Vielleicht weil er thematisch etwas anders ist, als die „typischen“ Fitzeks. Gerade die Verschwörungstheorien fand ich klasse. Auch wie er die Geschichte aufbaut und immer weiter geht.
    Ja, er greift viele Thematiken auf in „Noah“ – aber bis auf wenige Stellen tut das der Story meines Erachtens keinen Abbruch.
    Und ich war unglaublich froh, dass ich das extrem gute Nachwort ebenfalls gelesen habe – DAS ist nämlich mal eine Aussage und er hat verflixt nochmal absolut recht!

    LG,
    Chris

    1. Hallo Chris,

      eigentlich sollte man so ein Nachwort immer mitlesen. Da hab ich schon den einen oder anderen Schmankerl mitgenommen. Aber dieses hier macht echt nachdenklich – zu recht!

      Liebe Grüße
      Meiky

      1. Das stimmt allerdings. Ich habe das früher nie gemacht. Auch Vorworte nicht. Aber spätestens bei Erich Kästner hat man gelernt, wie wichtig solche Vor- und Nachworte durchaus sein können.
        Und ja, das bei Noah war schon heftig. Und man fühlt sich durchaus immer wieder ertappt 😉

        LG,
        Chris

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