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Der Insasse von Sebastian Fitzek – Rezension

5. Dezember 2018
Rezension Der Insasse von Sebastian Fitzek

Das neue Buch „Der Insasse“ war schon vor seiner Erscheinung in aller Munde. Das Cover ist mal wieder DER Hingucker und der Klappentext verspricht Großes! Auch wenn ich eigentlich noch etwas mit dem Buch warten wollte, musste ich es mir auf Sebastian Fitzeks Lesung in Braunschweig einfach kaufen (und vor allem signieren lassen). Falls euch mehr zur Lesung von Sebastian Fitzek interessiert, schaut unbedingt bei meinem Post hierzu vorbei! Hier erfahrt ihr jetzt mehr zu meiner Meinung zum Buch und vor allem, ob es halten konnte, was ich mir davon versprochen habe!

Der Insasse von Sebastian Fitzek - Rezension
   Verlag: Drömer Knaur
   Seiten: 384
   Genre: Psychothriller
   ISBN: 978-3-426-28153-6
   Preis: 22,99€ 
   Coverrechte liegen beim genannten Verlag

 

Schon bevor ich angefangen habe zu lesen, war ich unglaublich gespannt auf das Buch. Die Lesung zu „Der Insasse“ hat mich einfach wahnsinnig neugierig gemacht! Ein Kindermörder, der sich als Postbote tarnt, ein Vater, der die Suche nicht aufgeben will und ein Besuch in der Psychiatrie, der Aufschluss bringen soll. Für mich klingt das nach einem spannenden und gelungenen Thriller.

Till Berkhoff, Vater des kleinen Max, begeht einen schweren Fehler: er lässt seinen Sohn spät Abends noch zu seinen Nachbarn rübergehen. Von diesem Unternehmen kommt der Junge jedoch nie zurück. Kurz danach wird der Serienmörder Guido Tramitz geschnappt, der Kinder entführt und auf eine bestialische Weise gefangen gehalten hat. Till und die Polizei sind sich sicher: Tramitz hat auch den kleinen Max entführt. Einen Beweis hierfür oder eine Leiche gibt es jedoch nicht. Als Tramitz in eine Psychiatrie eingeliefert wird, hat Till nur eine Chance! Er muss sich ebenfalls in die Psychiatrie einliefern lassen und der Bestie seine Geheimnisse entlocken.

Die Geschichte von „Der Insasse“ ist unglaublich spannend – ein richtiger Page-Turner sozusagen, denn ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Dem Leser werden nach und nach kleine Häppchen hingeworfen, doch das große Ganze bleibt bis zum Schluss Sebastian Fitzeks Geheimnis. Mich hat das Buch auf jeden Fall überrascht, denn ich habe mit dieser Auflösung der Geschichte überhaupt nicht gerechnet. Leider ist das auch ein Punkt, der mich skeptisch zurücklässt, denn auch wenn alles am Ende des Buches schlüssig wirkt, kommen mir Teile der Auflösung etwas an den Haaren herbeigezogen vor. Aus diesem Grund bin ich etwas hin- und hergerissen, denn auch wenn mich das Buch unglaublich gepackt und begeistert hat, lässt mich das Ende etwas enttäuscht zurück.

Trotzdem denke ich, dass Sebastian Fitzek mit „Der Insasse“ wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat. Dieses Buch erinnert mich viel mehr an seine ersten Geschichten, die mich persönlich mehr begeistern konnten. Also, auch wenn sich jeder selbst ein Bild vom überraschenden Ende machen muss, bin ich sicher, dass dieses Buch einige Fans sehr glücklich machen wird!

vier Lesezeichen

Weitere Bücher des Autors:
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Der Seelenbrecher
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Der Augensammler
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