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Das Grab im Wald von Harlan Coben – Rezension

3. September 2018
Rezension Das Grab im Wald von Harlan Coben

Harlan Coben ist einer dieser Autoren, von denen ich schon immer mal etwas lesen wollte und es doch nie getan habe. Seit Sebastian Fitzek mal erwähnt hat, dass Harlan Coben einer seiner liebsten Autoren ist, war ich umso gespannter auf diesen Autor. Trotzdem lag „Das Grab im Wald“ noch sehr lange ungelesen im Regal. Warum? Das weiß ich leider auch nicht. Irgendwie habe ich einfach nie zu diesem Buch gegriffen. Aber als ich meine Bücher für den Urlaub zusammengesucht habe, musste dieses einfach mit dazu. Wann, wenn nicht jetzt? Zum Glück ist es in der Tasche gelandet, denn mich hat „Das Grab im Wald“ wirklich begeistert! So sehr, dass ich die weiteren Bücher des Autors auch gleich auf meine Wunschliste gepackt habe!

Das Grab im Wald von Harlan Coben - Rezension
   Verlag: Goldmann
   Seiten: 480
   Genre: Thriller
   ISBN: 978-3-442-48266-5
   Preis: 9,99€ 
   Coverrechte liegen beim genannten Verlag

 

Mit dem Verschwinden seiner Schwester konnte Paul nie so richtig abschließen. Zwanzig Jahre ist es her, dass er und seine Schwester das Sommercamp besucht haben, das seiner Schwester zum Verhängnis werden sollte. Es ist eine unheilvolle Nacht, in der vier Kinder ermordet, aber nur zwei Leichen gefunden werden. Diese Nacht hat aber nicht nur Pauls Familie für immer zerstört, denn auch der Campbesitzer und die Eltern der ermordeten Kinder haben nie so recht zurück ins Leben gefunden.

Paul ist heute erfolgreicher Staatsanwalt, doch als er sich Gils Leiche gegenübersieht, wird er plötzlich in die Vergangenheit katapultiert. Gil ist das zweite Kind, dessen Leiche man nie gefunden hat, doch wie es scheint, wurde er damals nicht ermordet, sondern hat unter einer neuen Identität gelebt. Nun schöpft Paul Hoffnung, dass auch seine Schwester das Massaker damals überlebt hat. Doch warum hat Gil unter einer falschen Identität gelebt und sich all die Jahre versteckt? Und wer hat Gil nach all den Jahren dennoch ermordet? Paul begibt sich auf die Spuren der Vergangenheit und bringt dabei nicht nur sein eigenes Leben ganz schön durcheinander.

Die Geschichte um Paul und das Verschwinden seiner Schwester wurde unglaublich spannend erzählt. Pauls Arbeit als Bundesstaatsanwalt, die mysteriöse Nacht vor zwanzig Jahren und die neue Ermordung an Gil geben sich bei der Spannung die Klinke in die Hand. Alle drei Aspekte der Geschichte fand ich unglaublich mitreißend, da der Autor alles geschickt miteinander verknüpft hat. Selbst Pauls Fall neben seinen eigenen Ermittlungen hat mich richtig mitfiebern lassen.

Der Schreibstil war für mich flüssig und leicht zu lesen, sodass „Das Grab im Wald“ für mich ein richtiger Pageturner war. Auch wenn mich Teile des Endes nicht überrascht haben, hat mich vieles an der Geschichte wirklich überzeugt. Die Wendungen, Charaktere und Dramen hätte meiner Meinung nach nicht besser umgesetzt werden können. Von mir gibt es für Thriller-Fans auf jeden Fall eine große Empfehlung für diesen grandiosen Thriller!

fünf Lesezeichen

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