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[Buch] Halbmarathon-Training

21. Dezember 2013

Vor zwei Monaten hatte ich mir zum Geburtstag ein Buch für das Training zum Halbmarathon gewünscht und zum Glück auch erhalten. Mir war klar, dass da jeder seine eigene Methode und Ratschläge hat, aber ich wollte mir gerne mal eine Sicht der Dinge anlesen.

Das Buch:
Halbmarathon, das Erfolgsprogramm
von Jeff Galloway, amerikanischer Erfolgstrainer
231 Seiten

[Buch] Halbmarathon-Training
Zum Anfang gibt es ziemlich viel geplänkel in dem Buch, was einem eher Angst macht und langweilt, anstatt einem zum Laufen zu motivieren. Sicherlich sind das alles erwähnenswerte Dinge, aber wenn man so ein Buch liest, möchte man doch als erstes Wissen, was man wie machen soll, oder nicht? Als ich nach 50 Seiten endlich auf dem Trainingsplan angekommen bin, war ich doch sehr verwundert. Jeff Galloway ist ein Fan der Geh und Lauf Methode. Das habe ich schon oft gehört, aber noch nie ausprobiert. Ich war immer der Meinung, dass es einem helfen soll, ins Laufen zu finden und sich nicht gleich zu überfordern. Der Autor dieses Buches rät mir allerdings immer so meine Kilometer abzuleisten – selbst am Schluss beim Halbmarathon. Ich bin zwar echt kein Laufexperte, aber ich werde sicherlich keine Geh-Zeit in meinem Halbmarathon einplanen.. Außerdem soll man als Anfänger nur 2 mal die Woche 30 Minuten Laufen (bzw. Gehen und Laufen) und einmal einen langen Lauf am Wochenende machen, der bei 1,5km anfängt und sich immer um 1km oder 1,5km pro Woche steigert. Sein Plan geht 38 Wochen, also über einen sehr langen Zeitraum. Was für das Training sicherlich auch gut ist 🙂 Aber ich kenne mich und ich werde bestimmt mehr als 3 mal die Woche laufen gehen. Irgendwie habe ich sonst nicht das Gefühl wirklich dafür zu trainieren  sondern einfach so ein bisschen rumzulaufen. Klar sind auch Verletzungen und Überanspruchung Themen in dem Buch, aber irgendwo muss da ja jeder auf seinen eigenen Körper hören.. Es gibt auch einen kleinen Teil über die richtige Kleidung, Ernährung und das richtige Verhalten bei den verschiedenen Witterungsbedingungen, aber viel neues lernt man in dem Buch sicher nicht. Es war ganz nett zum nebenbei lesen, aber es hat mich weder gefesselt noch motiviert. Ich werde seine Methode zum Anfang ausprobieren, denn damit sollen schon viele schnell an ihr sportliches Ziel gelang sein, aber ob ich das wirklich bis zum Ende durchziehe, wird sich zeigen. Gerade zum Anfang gestaltet es sich mit dem Durchlaufen ja eh schwer, da kann ich das ruhig mal testen 🙂
Ich werde euch sicher mitteilen, wie mein Training voranschreitet und ob sich seine Methode auch bei mir bewährt 🙂

  1. Ich habe so mal versucht zu joggen und muss sagen, ich war fertiger als nach dem normalen laufen. Mir fiel es sehr schwer aus den gehphasen wieder ins laufen zu finden und immer, wenn ich gut im laufen war, musste ich wieder gehen. Für mich persönlich ist das nichts.
    ich bin gespannt, wie du damit zurecht kommst 😉

  2. Ich laufe seit Beginn an durch 😀
    Gehen ist echt nichts für mich, ich bin da voll der ganz oder gar nicht Typ.
    Für den Einstieg finde ich die Methode gut, aber ich finde danach sollte man einfach durchlaufen.. Egal in welchem Tempo.
    Bin schon ganz gespannt auf die Vorbereitung. Muss mir auch noch einen Plan raussuchen 😉

  3. Vielen Dank für diesen Buchbericht – auch wenn es sich so gar nicht verlockend anhört… Ich habe auch das gleiche Problem wie Lanca – wenn ich einmal beim Laufen gehe, dann finde ich es total schwierig, wieder ins Laufen zu finden…
    Liebe Grüsse
    Ariana

  4. Ich muss sagen, dass ich das schon immer so gemacht habe. Ich hab auch null Probleme, nach dem Gehen wieder ins Laufen zu kommen. Man kann die Gehminuten immer weiter kürzen, bis man sie irgendwann einfach weglässt

  5. Ich war als Laufanfänger wirklich ein Fan der Galloway Methode, denn nicht jeder kann am Anfang gleich 3-4 km durchlaufen. Außerdem sollte man eh auf seinen Körper hören und wenn man einfach nicht mehr kann, spricht überhaupt nichts gegen eine Gehpause. Aber jeder "reagiert" anders darauf und ich tue mich auch besonders schwer wenn ich bei längeren Läufen aufeinmal gehe und nach ein paar Minuten wieder laufe. Aber das ist vielleicht auch alles Gewöhnungssache und man kann ja wirklich viel ausprobieren um zu sehen, was einem selber gut tut.

    Ich finde es wirklich super, dass du mit dem HM-Training beginnst und du auch so motiviert bist! Ich wünsch dir ganz viel Erfolg und vor allem einen gesunden Körper!! Vergiss den Spaß nicht dabei 😀 lg

  6. Ich laufe auch immer durch, da geht es mir wie so vielen: wenn ich erstmal gehe komme ich danach nicht wieder in die Gänge. Mag sein dass es auch ein bisschen daran liegt, dass ich dann denke "Mensch, gehen ist ja viel bequemer als laufen", aber ich gehe wirklich erst dann, wenn Laufen absolut nicht mehr geht. Tempo variieren finde ich gut, Gehpausen eher nicht. Aber da muss wahrscheinlich wirklich jeder seinen eigenen Weg finden.

  7. Ich hab auch mit Gehpasuen angefangen und auch nicht wirklich Probleme wieder ins laufen reinzukommen. Aber im Halbmarathon selbst würde ich auch nicht unbedingt Gehpausen einplanen, irgendwie käme ich mir da vor als ob ich schummeln würde 😉

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