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[Buch] Die blinde Kommissarin | Produktplatzierung

19. Mai 2014

Wieder einmal hat ein Buch von blogg dein Buch den Weg zu mir gefunden. Diesmal war es wieder Zeit für einen Krimi 😉

Autorin: Patrizia Rinaldi
Titel: Die blinde Kommissarin (Link zur Bestellung)
Verlag: Ullstein
Seitenzahl: 217
Erscheinungsdatum: Mai 2014

[Buch] Die blinde Kommissarin | Produktplatzierung

Klappentext:

Es ist Herbst in Neapel. Hauptkommissarin Blanca Occhiuzzi – schön, charismatische und blind -wird immer dann gerufen, wenn ein Fall aussichtslos erscheint. Als der bekannte Musiker und Lebemann Jerry Vivaldi ermordet wird, gibt es viele, die ein Motiv haben. Zu viele. Ein Fall für Blanca und ihr besonderes Gespür für Menschliche Abgründe. Lügen und Täuschung: Niemand macht der Kommissarin etwas vor, denn Stimmen lügen nicht. Diese Gabe bringt oft Erfolg. In diesem Fall bringt sie Blanca jedoch in höchste Gefahr…

Meine Meinung zu dem Buch:

Erstmal muss ich sagen, dass der Klappentext super klingt. Ich habe mich auf einen spannenden Krimi aus einer ganz anderen Sichtweise gefreut. Ein Krimi, der von Stimmen und besonderen Beobachtungen, einer blinden Kommissarin gelöst wird, war meine Erwartung. Leider konnte das Buch diese nicht erfüllen.

Erstmal zur Story: Es gibt einen Mordfall an dem dann hauptsächlich drei Kommissar arbeiten – eine davon ist unsere blinde Kommissarin. Leider habe ich das Gefühl, dass die anderen beiden viel mehr zur Auflösung des Falles beitragen als die blinde Kommissarin – nach der ja nun das Buch benannt wurde. Man liest auch viel mehr aus der Sicht der anderen Kommissare. Wie das Buch an den Titel kommt, ist mir mal wieder ein Rätsel.. Ohne jetzt zu viel zu verraten, trägt die im Klappentext beschrieben Gabe nicht wirklich zum Erfolg bei und in Gefahr bringt sie sie auch nicht wirklich. Da wird einem ziemlich viel an Spannung vorgegaukelt, die dann leider nicht eintrifft.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr ungewöhnlich und ich hatte zwischendrin wirklich Schwierigkeiten zu verstehen was da abläuft. Ganz merkwürdig sind die Kapitel des Mörders wo immer mal wieder Monologe, Gedanken oder Briefe dargestellt werden. Ich habe bis zum Schluss ehrlich nicht kapiert was das sein soll. Leider sind das auch Passagen, die ich inhaltlich nicht kapiert hab. Ich weiß auch nicht, ob ich da was falsch verstanden habe, aber eigentlich hatte sich in einem dieser Monologe der Täter für den Leser öffentlich gemacht. Leider war er es dann zum Schluss gr nicht? Also sprachlich wirklich merkwürdig gemacht..

Mitfiebern und Spannung kommt leider auch zu kurz in diesem Kriminalroman. Schade eigentlich! Ich hätte viele spannende Ideen, die ich mir unter dem Titel vorstellen könnte. Man hätte sicher viel mehr daraus machen können.

Mein Fazit: 2 von 5 Sterne

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